Erasmus / Swiss-European Mobility Programme (SEMP)

Hintergrundinformationen zur Schweizer Beteiligung am Erasmus-Programm

Das Erasmus-Programm wurde 1987 ins Leben gerufen und hat zum Ziel, die Studierendenmobilität und die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Hochschulen zu fördern. Die Schweiz war von 1992 bis 1995 sowie 2011 bis 2014 Vollmitglied der europäischen Bildungsprogramme.

Seit März 2014 ist die Schweizer Lösung Swiss-European Mobility Programme (SEMP) in Kraft, die sich an den Grundsätzen und weitgehend auch an den Abläufen des Erasmusprogramms orientiert und so eine indirekte Teilnahme der Schweiz am europäischen Austauschprogramms ermöglicht. 

2021 beginnt eine neue Programmgeneration von Erasmus+ (2021-2027) mit den Schwerpunkten Inklusion unterrepräsentierter Gruppen, Digitalisierung und nachhaltigere Mobilität. Parallel dazu läuft auch SEMP mit einigen Neuerungen weiter. Eine direkte Teilnahme der Schweiz an Erasmus+ bleibt weiterhin das Ziel der Schweizer Hochschulen. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite unserer nationalen Agentur Movetia.

Erasmus+ beinhaltet drei Leitaktionen: Key Action 1 „Mobilität (Lernmobilität von Einzelpersonen)/Mobility of learners and staff“, Key Action 2 „Zusammenarbeit (Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren)/Partnerships for cooperation and exchange of practices“ und Key Action 3 „Politik (Unterstützung politischer Reformen)/Support to policy development and cooperation“. Während die Key Action 1 mehrheitlich durch SEMP abgedeckt wird, ist eine Teilnahme der Schweiz als Drittland an den Key Actions 2 und 3 nicht oder nur eingeschränkt möglich. Bei Interesse an der Mitarbeit in einem internationalen Projekt stellt die Abteilung Global Student Experience Informationen zum internen Vorgehen an der UZH zur Verfügung.

Wichtige Neuerungen ab 2021 sind:

  • Mindestaufenthaltsdauer zur Förderung eines Austausches zu Studienzwecken: 2 statt 3 Monate
  • Pauschale von CHF 100.00 für die Nutzung von CO2-armen Verkehrsmitteln für die Hin- und Rückreise
  • Förderung aussereuropäischer Austauschaufenthalte möglich (beschränkte Anzahl)
  • Maximal dürfen gleich viele Incoming- wie Outgoing-Studierende gefördert werden