Strukturelle Kooperationen in der Lehre

Sowohl im Zuge der Internationalisierung der Hochschulen als auch aus dem Wunsch heraus, das Studienangebot für die Studierenden zu erweitern und eine kritische Masse in kleinen Fächern zu erlangen, sind verschiedene Kooperationsformen in der Lehre mit in- und ausländischen Partnerorganisationen wichtige Bestandteile der strukturellen Lehr- und Studienangebotsentwicklung an der UZH.

Die UZH kennt verschiedene Formen struktureller Kooperationen in der Lehre: Joint Degrees, Double Degrees und den geregelten Modulaustausch. Prinzipiell sind alle drei genannten Kooperationsformen mit Partnerinstitutionen aus dem In- und Ausland möglich.

Erste Informationen über die möglichen Kooperationsformen sowie eine kurze Frage-/Checkliste finden Sie in der Wegleitung.

Wegleitung Kooperationen in der Lehre (DOCX, 62 KB)

 

Joint Degree Studiengänge sind eine durch die Bologna-Reform ermöglichte innovative Form von inhaltlicher und formaler Kooperation in der Lehre. Erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen wird ein gemeinsamer Grad verliehen. 

Merkblatt Joint Degree (DOCX, 42 KB)

 

Ein Double Degree Studiengang ist ein gemeinsames Studienangebot zweier Universitäten, welches zu je einem Abschluss der beiden Partnerinstitutionen führt. Eine inhaltliche Kooperation hinsichtlich der Curricula findet in der Regel nicht statt.

Merkblatt Double Degree (DOCX, 48 KB)

 

Der geregelte Modulaustausch ist eine inhaltliche Kooperation hinsichtlich eines Studienprogramms zwischen zwei oder mehreren (zumeist inländischen) Universitäten bzw. Hochschulen. Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen erhalten einen UZH-Abschluss. Eine Regelung wird dann angestrebt, wenn ein Studienprogramm nicht vollständig an der anbietenden Universität absolviert werden kann, d.h. wenn die anbietende Universität weniger als die für den Abschluss notwendige Anzahl ECTS Credits anbietet oder wenn zwingend Pflichtmodule an einer anderen Universität für den Abschluss eines Studienprogramms besucht werden müssen.

Merkblatt Geregelter Modulaustausch (DOCX, 44 KB)

 

Die Planung, Anbahnung, rechtliche Umsetzung und Implementierung solcher gemeinsamer Studienprogramme und Studiengänge sind anspruchsvolle Vorhaben. Die erfolgreiche Durchführung hängt massgeblich von gut strukturierten Abläufen, einer realistischen Zeitplanung und dem frühzeitigen Einbezug aller relevanter Akteure ab.

 

Im Falle einer angestrebten Kooperation mit einer ausländischen Hochschule ist die Abteilung Internationale Beziehungen für die Erstberatung zuständig.
Für Kooperationen mit inländischen Hochschulen ist die Abteilung Studienangebotsentwicklung Ihre erste Ansprechpartnerin.