Prozessverlauf für die Einrichtung einer Cotutelle de Thèse

1. Kontaktaufnahme

Wenn Sie eine Cotutelle anstreben, nehmen Sie bitte mit der Abteilung Internationale Beziehungen Kontakt auf und erläutern Sie, weshalb eine Cotutelle de Thèse für ihr Projekt sinnvoll ist und erstellen Sie zudem einen ungefähren Zeitplan, wann Sie sich an den jeweiligen Universitäten zu Forschungszwecken aufhalten werden.

Bitte tragen Sie dies sowie einige Detailinformationen in dieses Formular ein.

First information on cotutelle project (DOCX, 51 KB)

2. Genehmigung durch den/die Dekan/in

Für jede Einrichtung einer Cotutelle de Thèse muss von dem/der betreuenden Professor/in bei dem/der zuständigen Dekan/in eine Genehmigung beantragt werden. Die Abteilung Internationale Beziehungen stellt hierfür eine Antragsvorlage zur Verfügung. Schicken Sie bitte diesen Antrag an die Abteilung Internationale Beziehungen. Wir werden diesen prüfen und direkt an das zuständige Dekanat weiterleiten.

Berücksichtigen Sie bitte folgende Punkte in Ihrem Antrag: 

  • Name und Institut der Betreuungsperson an der UZH
  • Name des/der Studierenden, Name und Land der Partneruniversität
  • Gründe, warum zwei Universitäten bzw. deren Institute für die Forschungsarbeit notwendig sind,
  • welches Interesse der Lehrstuhl an der Kooperation hat
  • inwieweit das Partnerinstitut mit dem Institut der UZH als qualitativ gleichwertig anzusehen ist

3. Vertrag

Nach Genehmigung des Antrags durch die Dekanin oder den Dekan, kann ein Kooperationsvertrag zwischen den beteiligten Universitäten abgeschlossen werden. Der Prozessablauf hierbei ist wie folgt:

  1. Der/die Doktorierende füllt die Vertragsvorlage der Universität Zürich aus. Die Vertragsvorlage soll durch einen Plan der Forschungsaufenthalte an der UZH und an der Partneruniversität ergänzt werden.
  2. Doktorierende der UZH geben unter Artikel 11 das Datum der Doktorandenbestätigung als Beginn der Forschungsperiode an.
  3. Schicken Sie die Dokuemente zur Prüfung per Email an die Abteilung Internatioanle Beziehungen (guido.kleinberger@int.uzh.ch).
  4. Wir nehmen mit der Partneruniversität Kontakt auf und verhandelt mit dieser administrative Detailfragen.
  5. Sobald der/die Doktorierende an der UZH und an der Partneruniversität immatrikuliert ist, wird der Vertrag von dem/der Doktorierenden, von Repräsentantinnen und Repräsentanten der Partneruniversität und von deer UZH unterschrieben.
  6. Nach Abschluss des Vertrages informiert die Abteilung Internationale Beziehungen die Betreuungsperson und das Dekanat, die je eine Kopie des Vertrages erhalten. Der/die Doktorierende, die Partneruniversität und die Abteilung Internationale Beziehungen erhalten je eine Originalkopie des Vertrags.

4. Immatrikulation

Bei einer Cotutelle müssen die Doktorierenden während der gesamten Zeit des Doktorates an beiden Universitäten immatrikuliert sein. Der Cotutelle-Vertrag kann erst unterschrieben werden, wenn der/die Doktorierende an der UZH bzw. der Partneruniversität immatrikuliert ist.

Doktorierende der Universität Zürich

  • Für die Zulassung und Immatrikulation an der Partneruniversität sind Sie selbst verantwortlich. Informieren Sie sich bei der entsprechenden Stelle über das Zulassungsverfahren und reichen Sie die erforderlichen Unterlagen ein.
  • Sie entrichten die Gebühren an der UZH und sind bei der Partneruniversität von den Gebühren befreit.

Doktorierende von Partneruniversitäten

  • Doktorierende von Partneruniversitäten, die an der UZH zweitbetreut werden, müssen das reguläre Zulassungsverfahren für Doktorierende durchlaufen.
  • Sie bezahlen an der UZH die Einschreibegebühr und die Semestergebühren für das erste Semester. Für alle weiteren Semester sind Sie von den Semestergebühren befreit.

5. Forschungsaufenthalte

Die Doktorierenden sollen ca. zwei Drittel ihrer Doktoratszeit an der Heimuniversität verbringen und ca. ein Drittel an der Partneruniversität. Sie erstellen in Zusammenarbeit mit Ihren Betreuungspersonen einen Plan über die Forschungsaufenthalte, in dem dargelegt wird, wann sie an welcher Universität sind. Dieser Plan wird dem Cotutelle-Vertrag als Anhang beigelegt.

6. Prüfung

Es findet eine gemeinsame Doktoratsprüfung von beiden Partneruniversitäten statt. Im Kooperationsvertrag werden Ort, Sprache, Fristen und Anzahl der Mitglieder der Prüfungskommission festgelegt. Allfällige Kosten, die im Zusammenhang mit dem Promotionsexamen entstehen können (z.B. für Reise und Unterkunft), müssen von den Partnerinstitutionen getragen werden. Bei der Universität Zürich sind dies die betreffenden Institute.

7. Diplom

Die Doktorierenden erhalten von beiden Universitäten ein Doktoratsdiplom. Beide Diplome tragen einen Vermerk, dass es sich um eine Cotutelle handelt.

8. Finanzierung

swissuniversities vergibt im Auftrag des Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) Unterstützungsgelder für Cotutelle-Projekte mit Universitäten in Europa.

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