Erfahrungsberichte

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Wer

frederic.cornaz[at]gmail.com

Typus/Richtung

Erasmus - OUT

Jahr

13/14 WS

Universität

BE-BRUXEL04
Bruxelles - Université Libre de Bruxelles

Studienfach

Humanmedizin (4000)

Gesamteindruck

Das Erasmus-Semester in Belgien Brüssel hat sehr gut geklapt und ich konnte persönlich und medizinisch stark profitieren. Es war eine intensive aber gute Zeit.

Vorbereitung

Da ich nur Vollzeitpraktikas in verschiedenen Spitälern absolviert habe, wollte und musste ich mein Französisch im Vorfeld etwas auffrischen. Ich bin 2 Wochen früher angereist und habe mich mit dem Buch Französisch für Mediziner und Filmen und Bücher auf französisch versucht gezielt mit dem nötigen Vokabular einzudecken. Sprachkurse oder ähnliches habe ich nicht besucht. Mit dem Gymi-Französisch und der genannten Vorbereitung war ich gut gerüstet für die Stationsarbeit. Und nach einer Woche kennt mann auch alle Begriffe und Abkürzungen, die nicht in den Büchern stehen.

Ankunft

Ich bin 2 Wochen vor Praktikumsbeginn angereist, hatte bereits eine Wohnung und habe bereits am zweiten Tag den Erasmuskoordinator der ULB getroffen und von ihm meine Legi, Vergünstigungen für den öffentlichen Verkehr und weitere nützliche Dinge erhalten. Das Absprechen der Anreise und das Abmachen eines Termins mit dem Erasmuskoordinator empfehle ich vor Anreise zu organiseren. Das Selbe gilt für den medizinischen Check-Up. Taxis vom Flughafen in die Stadt sind sehr teuer, der öffentliche Verkehr ist eine günstigere Alternative.

 Als Handy-Abo empfehle ich viking mobile (google hilft weiter) 

Zimmersuche
Wohnen

Ich suchte ein Zimmer für  4 Monate etwa 6 Wochen vor Anreise. Diese Kombination ist etwas schwierig, weil Zimmer für eine so kurze Zeit sehr kurzfristig ausgeschrieben werden und ich fast nur Zimmer mit Mindestmietdauer von 6 Monaten gefunden habe. Daher empfehle ich bei nur kurzem Aufenthalt relativ kurzfristig zu suchen, es gibt einen grossen Markt für Studentenzimmern. Ich habe via Facebook gesucht, das ist ziemlich einfach. Am besten ist es, Gruppen mit diesem Zweck zu suchen.

Zu empfehlen ist auch gleich bei Erasmus-Gruppen beizutreten. Dadurch ist man von Anfang an auf dem Laufenden, wo man Leute treffen kann und wo Partys steigen.

Universität

Eingeschrieben war ich an der Université Libre de Bruxelles (ULB). Das ist eine der grossen Unis von Brüssel und rein französischsprachig. Da ich nur in Universitätsspitälern gearbeitet habe, kenne ich leider die Vorlesungen/Praktikas nicht und kann keine Angaben dazu machen. Die Spitäler sind sich gewohnt Studenten zu haben und es hat alles gut geklappt.

Leben/Freizeit

Brüssel bietet viel neben der Arbeit/dem Studium. Zu erwähnen sind die unzähligen Bars in der ganzen Stadt, die Quartiere mit vielen Studenten und das belgische Bier. Auch die Waffeln und die Frites sind super. Da die Stadt sehr gross ist (über 1 Million Einwohner) gibt es jeden Abend unzählige Events, Konzerte und Partys.

Für 50 Euro kann man auch einen Go Pass kaufen der 10 Einzelfahrten mit dem Zug zwischen allen belgischen Städten erlaubt. Dadurch kann man sehr günstig und einfach die anderen belgischen Städte besuchen, was sich definitiv lohnt. 

Gerne gebe ich weitere Tipps und Antworten zu allfälligen Fragen.