Erfahrungsberichte

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Wer

belindabalmer[at]hotmail.com

Typus/Richtung

Erasmus - OUT

Jahr

12/13 SS

Universität

BE-BRUXEL04
Bruxelles - Université Libre de Bruxelles

Studienfach

Humanmedizin (4000)

Gesamteindruck

Hallo zusammen!

Ich schreibe hier einen sehr langen Bericht, weil ich finde, dass Belgien viel zu wenig besucht  und beschrieben ist und ich einen vertieften Einblick geben möchte für alle, die in Erwägung ziehen, ihren Erasmus- Aufenthalt in einem französisch- sprachigen Land zu absolvieren und dabei nur an Lille oder Paris denken.

Wer dies nämlich will- der soll unbedingt einige Dinge im Hinterkopf behalten:

Brüssel ist eine über 1 Mio- Stadt, die sehr viel zu bieten hat von Kultur mit Museen, Ausstellungen und Konzerten über Parties bis Festivals- und das zu einem sehr günstigen Preis.

Die Leute in Brüssel sind Multikulti: 30% sind Araber, der Rest besteht zum Grossteil ebenfalls aus eingewanderten Ausländern- was die Stadt so toll macht! Man kann in den verschiedenen kulturellen Vierteln essen gehen und man lernt Leute kennen aus allen Schichten.

Ok- die EU- und Firmengebäude in Brüssel sind nicht gerade hübsch- der ganze Süden der Stadt hat jedoch durchaus extrem viel Charme, der nur darauf wartet, entdeckt zu werden- und ja- 90% der Häuser sind herzige Backsteingebäude. 

Brüssel lebt: Parties und Feste kommen nie zu kurz und es gibt unzählige Bars, Restaurants und Cafés, die (anders als in Zürich) sehr gut besucht sind, und in denen oft Gratiskonzerte angeboten werden.

 Erasmüsser gibts in Belgien zuhauf- und man lernt einander schnell kennen bei organisierten Reisen oder Festen.

 Die Belgier selbst sind sehr herzliche, offene und nette Menschen: sobald du jemanden kennst, gibst du ihm zur Begrüssung ein Bisou- und das immer! Unter Ärzten gang und gäbe, unter Studenten ebenfalls und unter Kollegen sowieso. Jeder, der Brüssel kennt, weiss, dass hier ein ganz anderer Wind weht als in Frankreich- nichts da mit Arroganz und Kälte- man behandelt auch Fremdsprachige mit höchstem Respekt und Freundlichkeit. Ich wurde auch niemals in der ganzen Praktikumszeit zusammengestaucht- bis auf einige wenige doofe Leute, die es immer gibt, waren alle aufmerksam und nett.

Die Praktika waren extrem lehrreich- ich wurde stark miteinbezogen und gebraucht- ich kann mir kaum vorstellen, dass das in der Schweiz als UHU so der Fall ist.

Ich möchte aber auch generell etwas zum Thema Erasmus und Zürich erwähnen: Es ist in Brüssel so, dass man nur, wenn man ein ganzes Jahr geht, an der Uni Vorlesungen besuchen kann (finden nur im Herbst/Wintersemester statt); wenn man aber weniger lang geht, muss man Vollzeit- Praktika absolvieren. Diese kann man frei wählen, dabei ist auch von Vorteil, dass man beliebig viele Monate zu einem beliebigen Zeitpunkt belegen kann. Jedoch ist man dann 8h pro Tag im Spital und hat nur einen Tag pro Monat frei.

Im Vergleich dazu stehen alle anderen Erasmus- Studenten, die sehr sehr viel Freizeit haben und diese auch nutzen und tolle Dinge unternehmen (auch während der Woche), sodass ich dann schon oftmals meine neidischen Momente hatte. Ja- es ist recht streng, das Erasmus- Semester in Brüssel: man muss gleichzeitig von der Freizeit maximal profitieren, im Spital top sein und die Sprache lernen. (Für die Prüfung zu lernen ist sowieso nicht möglich). :)

Vorbereitung

Hier ist zu sagen, dass ich die ganze Bürokratie als recht aufwändig empfunden habe. Man muss sehr viel Zeit investieren in Dokumente ausfüllen, herumschicken, sich einlesen, Uni-Seiten studieren, Leuten anrufen, Wohnung suchen, Kompensationspraktika zu organisieren und absolvieren und ähnliche Dinge. 

Sprachkurse habe ich keine gemacht- ich empfehle aber, unbedingt sein Französisch auf ein gewisses Niveau zu bringen (mindestens B2), wenn man von den Praktika profitieren will. Es gibt im August immer einen 4-wöchigen gratis- Franzkurs für alle Erasmus- Studenten, der von der ULB organisiert wird- eine Super- Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen. Mach diesen!!!!!! Mach ihn! Und wenn dir von meinem Bericht nur das im Kopf bleibt: absolvier diesen Franzkurs! (Leider konnte ich ihn nicht machen, weil ich dann an der Masterarbeit arbeiten musste :-( )

Ich empfehle für den Spital das Buch: Französisch für Mediziner anzuschaffen- es hat mir in vielen Situationen das Leben gerettet.

Ankunft

Auf der Homepage der ULB findest du Anweisungen, was du machen musst, wenn du ankommst. (Ich beschreibe trotzdem kurz, was die wichtigsten Dinge sind)

 Man muss beim Koordinator vorbeigehen, der sein Büreau auf dem Campus Erasme hat und erhält da alles Nötige für die Praktika im Spital.

Auf demselben Campus (Erasme) befindet sich auch das Zentrum für Reisemedizin- dort muss man sich einen Termin geben lassen für eine medizinische Abklärung mit Impfungen und Mantoux- Test.

Dann ist es vorteilhaft, wenn man ein Bankkonto eröffnet- am besten in der Bank ING, die sich auf dem Campus Solbosch befindet- dazu benötigt man eine Wohnsitzbestätigung aus dem Heimatland und einen Mietvertrag für die Wohnung in Brüssel.

Ebenfalls auf dem Campus Solbosch befindet sich das Erasmus- Büro: dort erhält man eine Erasmus- Karte (Vergünstigungen bei Erasmus- Veranstaltungen), ein Willkommenspaket und Infos zu Erasmus- Veranstaltungen.

Wenn man beim Koordinator gewesen ist und seine Studentenkarte erhalten hat, kann man an einem grösseren Bahnhofe/Metrostation vorbeigehen (z.b. porte de namur, gare centrale) und für 100 Euro ein ÖV-Abonnement für Brüssel kaufen (gültig für ein Jahr, lohnt sich aber auch ab 3 Monaten schon)

Nebenbei: es gibt einen sogenannten Go- pass: das ist eine 10-er Karte für Reisen in ganz Belgien zu je 5 Euro an eine beliebige Destination. Diese lohnt sich jedoch nur bedingt: an den Wochenenden sind die Preise für den Bahnverkehr verbilligt und so tief, dass sich nur noch Bruge als Reiseziel lohnt.

Handy- Abonnement machen die meisten bei Base: lässt sich jederzeit künden und man kann sein Abo nach Belieben zusammenstellen oder auch per prepaid zahlen (was allerdingst meist teurer kommt).

Es gibt noch die Villos: das sind Velos, die man sich ausleihen kann- sehr zu empfehlen, auch hier ein Abo zu kaufen- kostet nur 35 Euro und ist per Internet leicht gemacht- allerdings muss man unbedingt das Abo (per E-Mail) kündigen, sonst wird es automatisch um ein Jahr verlängert.

Wer vom grossen Sportangebot an der ULB profitieren möchte (ähnlich dem ASVZ) muss eine Sportkarte kaufen am Campus Solbosch für 35 Euro.

Zimmersuche
Wohnen

Ich habe mein Zimmer über Internet- Wohnungssuche gefunden. Es gibt davon viele verschiedene Plattformen, die man mühelos in Google findet...

Allerdings ist das in Brüssel eine etwas heikle Vorgehensweise. Es empfiehlt sich, das Zimmer in jedem Fall vorher zu besichtigen! Sie sind nämlich generell in keinem guten Zustand und es kann gut sein, dass man über's Ohr gehauen wird.

Es gibt für Erasmus- Studenten wenig Platz in Studentenwohnheimen der Universität- ich kannte nur 2, die das Glück hatten, dort ein Zimmer zu bekommen. Probieren ist aber immer gut! (schreibt am besten der ULB ein Mail) Es gibt auch auf der Homepage der ULB relativ viele und gute Informationen zur Wohnungssuche und euren login erhält ihr recht bald.

Es gibt auch noch die Möglichkeit, über Facebook ein Zimmer zu suchen:

- BXL A LOUER

- Erasmus ulb brussels- express 2013-2014 (je nach Jahr halt)

Die Facebook-Variante empfiehlt sich, da es dort vor allem Erasmus- Studenten sind, die ein Zimmer loswerden wollen. Aber auch da: Anschauen bevor man etwas unterschreibt!!!

Generell ist das Problem in Brüssel, dass es eigentlich nicht erlaubt ist, Mietverträge auszustellen, die kürzer als ein Jahr dauern und deshalb ist es so schwierig, Zimmer zu finden für z.B. 5 Monate. Man löst das Problem, indem man einen Vertrag von einem Jahr unterschreibt und dann einen Nachmieter sucht oder indem man das Zimmer von einem Erasmus- Student übernimmt, der nur ein halbes Jahr geblieben ist.

Für die Zeit, in der man noch nichts hat, gibt es mehrere Möglichkeiten- hier ein paar Tipps:

- Jugi- kostet etwa 21 euro/nacht

- couchsurfing

- auf facebook: erasmus ulb bruxelles etc. schreiben und fragen, ob jemand einen untermietet für ein paar Tage. (Sollte funktionieren)

- auf der Uniwebsite der ulb findet man ebenfalls eine Liste mit Adressen, wo man für kurze Aufenthaltsdauer bleiben kann.

Zum Ort, wo man suchen soll: Am besten ist die Region Ixelles und Etterbeek oder Centrum, da dort die meisten Erasmüsser wohnen und man sich schnell ein Besüchlein abstatten kann gegenseitig. Auch in der Nähe der ULB gibts viele Studenten, schlecht ist allerdings der Norden- dort wohnt einfach niemand :)- und es heisst, er sei gefährlich.

Universität

In Brüssel sind die Medizinstudenten keine Laufburschen oder Bürogummis- sie sind da um zu Lernen und um die Assistenzärzte zu entlasten. Allgemein macht der Interne (Medizinstudent) alle Eintritte (weil die sehr zeitintensiv sind), was aber auch am lehrreichsten und interessantesten ist. Nebenbei kann er mit den Assistenzärzten (PG) mitgehen oder Konsultationen beiwohnen.

Ich habe 3 Praktika absolviert: 2 Monate Gyni/Geburtshilfe in St.Pierre, 1 Monat Innere Medizin in Molière und 1 Monat Neurologie in Erasme. Das war alles 1.Wahl, d.h. es gab überhaupt keine Probleme, diese Plätze zu kriegen. Manchmal wurden mir vom Koordinator 2 Spitäler vorgeschlagen, aber generell kann man die Spitäler nicht selbst wählen.

- Gyni/geburtshilfe St.Pierre: Tja- das war der harte Anfang :)- St.Pierre hat einen sehr guten Ruf, was Gynäkologieausbildung anbelangt- es gibt viele Seminare und man lässt die Studenten  viel selber machen. Im Allgemeinen war es auch eine gute Zeit- es war halt einfach mein erstes Praktikum und ich hatte Mühe mit der Sprache, weshalb ich nicht 100 Prozent profitieren konnte von diesem Praktikum.

Wir waren auch etwas zu viele Studenten- ich kam mit 10 anderen belgischen Studenten vom 6. Jahr zusammen, die ihr Klinikum in der Gynäkologie machten: d.h. sie hatten 3 Monate Stages mit Seminaren, Vorträgen und Prüfungen. Ich bin ihnen durch alle Seminare hindurch gefolgt (ohne Prüfungen) und muss sagen, dass die Ausbildung also exzellent ist: sie sehen viel, machen viel, lernen nebenbei und wenden das Gelernte gleich an. Eine super- Methode, wenn man mich fragt! Zu jedem spezifischen Thema in der Gynäkologie gab ihnen ein Arzt ein Seminar (insgesamt etwa 3 Nachmittage/Woche) und sie mussten klinische Fälle vorstellen und auch immer up to date mit der Forschung vergleichen.

Wenn wir keine Seminare hatten, keine Patienteneintritte und keine Op-Säle, konnten wir in die Konsultationen gehen: Echographie, Gynäkologie-Sprechstunde, Abtreibungs-Beratung, in vitro fertilisation, Fertilisationsberatung (dazu ist zu sagen, dass Belgien das Land ist, wo so ziemlich alles Machbare erlaubt ist), Brustkrebs, schwangerschaftsberatung etc.

In den Konsultationen durfte man dann auch selber Hand anlegen: Abstrich machen, Muttermund tasten, Implanon entfernen, Impfen, Echographie machen... es kommt sehr auf den Arzt an, wie viel er einen machen lässt- solche Dinge findet man schnell heraus.

Im Bereich Gynäkologie gab es dann pro Student mindestens 1 Tag Operationssaal pro Woche: Es war  toll, weil man gebraucht wird: man ist da, um die Instrumente zu reichen, um die Gewebe mit Klammern zu halten, beim Nähen helfen oder man desinfiziert vorgängig die Genitalregion, lehrt Blase und setzt dann die Pozzi-Zange, um dann nacher (zwischen den Beinen der Patientin sitzend) den Uterus zu halten (per Instrumente natürlich) und diesen je nach Wunsch des Chirurgen zu bewegen. Schlimm für mich waren allerdings die Aborte- nicht nur wegen eines ethischen Problems, sondern weil es auch einfach ein recht brutaler Vorgang sein kann. Ich denke, dass Chirurgie in Brüssel sicher top ist- im Vergleich zur Schweiz, wo man fast nichts machen darf... jedenfalls haben andere Medizin-Erasmus- Studenten von Chirurgie geschwärmt! Und hier ein Insider- Tipp: für Chirurgie und Innere Medizin: versuch, nach Molière zu kommen!!! 

In der Geburtshilfe ist man entweder auf dem Wochenbett, bei den Risikoschwangerschaften oder im Gebärsaal eingeteilt. Generell darf man alle Patientinnen, die nicht Hochrisiko sind, anschauen, beurteilen, untersuchen und dann einen Bericht schreiben, um dann am Rapport davon zu erzählen. Ich fühlte mich manchmal recht überfordert- aber auch tolles Gefühl, wenn einem so viel Verantwortung zugemutet wird. Wochenbett kann mit der Zeit etwas langweilig werden, ausser man liebt Neugeborene ;) 

Dann waren da noch die Kaiserschnitte: super!! Immer, wenn es einen gibt, wird ein Student angerufen und kann mithelfen: saugen, Instrumente geben, Klemme halten, nähen helfen etc... 

Dann Innere Medizin in Molière: Das war einfach nur einsame Spitze- alle Ärzte waren extrem nett und zogen mich zu allem Interessantem hinzu, erklärten spezielle Fälle und  nahmen sich Zeit, meine Eintrittsberichte zu korrigieren, um dann zusammen den jeweiligen Patienten nochmals zu beurteilen. Hier habe ich sehr viel gelernt: wie man eine gute klinische Untersuchung macht, Berichte schreibt, arterielle Blutgasentnahmen macht, aber vor allem habe ich viele verschiedene Krankheitsbilder kennen gelernt. Einmal gab es sogar eine Reanimation mit Herzrhythmusmassage (wo man uns Studenten massieren liess), oder einen Unfall mit  einer Naht, die ich nähen durfte und vieles mehr. Ich habe auch 4 gardes gemacht- was sehr zu empfehlen ist, weil da die Betreuung 1 zu 1 ist und man im Notfall arbeitet, wo man selbst als erster den Patienten sieht und beurteilt. 

Neurologie in Erasme: wieder ein sehr grosses Spital- aber auch hier hat es mir sehr gut gefallen (wenn auch nicht so gut wie in Molière). Ich war hier die einzige Studentin, (normalerweise sind es etwa 6), weshalb ich alle Eintritte übernehmen durfte , wenn ich Zeit hatte. Man lernt hier Lumbalpunktionen zu machen, einen neurologischen Status durchzuführen (in-und auswendig ;) , CT und MRI's zu beurteilen, neurologische DD zu erstellen und in Konsultationen sieht man neurologisch - spezifische Krankheitsbilder.

Leben/Freizeit

Hier könnte ich 10 Seiten füllen, doch ich denke, dass jeder seine Zeit im Ausland sehr individuell gestaltet und anders erlebt- deshalb erzähle ich vor allem von den Dingen, die wichtig zu wissen sind über Brüssel und Begien.

Sprache: es gibt in Brüssel wie zwei Gruppen von Erasmüssern: die einen sprechen englisch, die anderen (der Grossteil) französisch- natürlich schloss ich mich den letzteren an- ich habe sehr wenig Englisch gesprochen- gut ist auch, dass viele Erasmüsser aus Frankreich oder der Romandie kommen und man so auch immer Muttersprachler in der Runde hat.

Festivals: ab Anfang April ist eigentlich jedes Wochenende irgend ein Festival in der Stadt- sei das das Frühlingsfest, ein Jam in jette- Festival, Jazz- Festival, Gay- Pride, Fest der Ibis etc- die Belgier finden immer einen Grund, ihre Stadt in ein Partyareal zu verwandeln und öffentliche Gratis- konzerte zu veranstalten.

Parties: Eins können die Belgier: Bier trinken und feiern! In den schier unzähligen Cafés und Pubs ist immer etwas los und es gibt viele Studentenverbindungen , die sich explizit zum Trinken treffent. Berühmt- berüchtigt sind die sogenannten TD's, die den ganzen Winter hinddurch dauern bis in den April: Studentenfeste, wo mit Bieren geworfen wird und man mit Gummistiefeln und hässlichen Klamotten erscheinen sollte, weil man am nächsten Morgen dermassen stinkt, dass man den Biergeruch nie mehr rauskriegt. :)

Aber man kann den Parties auch sehr gut ausweichen (was ich grösstenteils gemacht habe) und andere, gemütlichere, tolle Dinge unternehmen. Standard bei uns war z.B. sonntags der grosse Markt am Gare du midi oder ein Brunch in einem Café, Theater an der Uni, Museen, Kinos, Konzerte und home-cooking.

Das Wetter ist schlecht in Brüssel: windig, niesel- regnerisch bis platz- regnerisch, kalt und sehr wechselhaft. Nichtsdestotrotz bin ich in Brüssel praktisch jeden Tag ausgegangen- dabei muss man nicht unbedingt bis spät in die Nacht feiern gehen- nein, man kann sich am schier unendlichen kulturellen Programm vergnügen,  mit Freunden essen gehen oder zusammen ein Bier trinken gehen.

An den Wochenenden haben wir sehr viele Reisen unternommen: nach Bruge, Gent, Antwerpen, Paris, Budapest, Liège, Lille und Rotterdam- zusammen Städte zu besichtigen- das ist etwas Einmaliges als Erasmüsser!