Bilder zum Bericht

Hrsaal im Hauptgebude, direkt ber dem Haupteingang, mit Blick auf Unter den Linden, wenn man aus dem Fenster sieht.

Tempelhofer Feld, im Frhsommer. Ein Meer von einer Flche.

Dachterasse, Club West Germany, ber dem Kottbusser Tor, whrend Umbaupause fr die nchste Band.

Ehemaliges Stasi-Gebude, in Mitte. Nach 20 Minuten Velofahrt, von Neuklln kommend, kurz vor dem Schlossplatz und somit kurz vor Unter den Linden.

Universittsbibliothek, Grimm-Zentrum, sptabends.

Erfahrungsberichte

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Typus/Richtung

Erasmus - OUT

Jahr

12/13 SS

Universität

DE-BERLIN13
Berlin - Humboldt-Universität zu Berlin

Studienfach

Philosophie (7160)

Gesamteindruck

Berlin ist gross, seine Unis sind gross, das kulturelle Angebot ist gross. Es ist sicher kein Fehler, nach Berlin zu gehen. Allerding sind hier auch viel Schweizer anzutreffen, weswegen man vielleicht weniger im Ausland ist, als man erwarten würde. Alle scheint etwas bezahlbarer, was einen positiven Nebeneffekt auf das Studium hat: man wird eher weniger Geldstress haben, als in der Schweiz, wenn man aus der Schweiz kommt.

Vorbereitung

Anmeldung auf dem Rathaus frühzeitig geplant, mit Termin, weswegen die Anmeldung problemlos klappte. Zwar hatte ich einen Untermietvertrag, aber keine Bestätigung vom Eigentümer, was man in Berlin aber eigentlich beötitigt, wenn man sich anmelden möchte. Es hat dann trotzdem geklappt, auch wenn andere sagen, dass das nicht geht ohne Bestätigung vom Eigentümer.

Das Learning Agreement an der UZH war relativ einfach zu bekommen, in Berlin dauerte alles etwas länger. Ich musste bei relativ vielen Bureaus vorbei, um das vollständig hinzukriegen.

 Man ist gut beraten, zwei Wochen vor Studienbeginn da zu sein und sicher auch einige Tage vor dem Immatrikulations-Termin (an der HU), um sich beim Rathaus eine Wohnsitzbestätigung ausstellen zu lassen. Sonst gibt's keine Immatrikulation! Das darf man nicht vernachlässigen.

In Berlin muss übrigens jeder Student das Semesterticket für den ÖV kaufen, d.h. vor Studienbeginn muss man 230 Euro überweisen, was aber nicht die Studiengebühr ist, die ja wegen Erasmus eh wegfällt (und ohnehin nur 50 Euro betragen würde). Mit dem Semesterticket fährt man auf dem gesamten ÖV-Netz für 6 Monate für eben 230 Euro. Ist eigentlich ok, der Preis, das U-Bahn-Netz ist riesig, sehr dicht und effizient. 

Ankunft

Mit dem Nachtzug von Zürich. Kein Umsteigen, man kann sein Fahrrad mitnehmen. Für mich optimal, es gibt ein extra Gepäckabteil im Radwagen, wo man durchaus auch mehr Gepäck abstellen kann als im Liegeabteil.

 Bei meiner Ankunft Mitte März war Berlin eisekalt und der Wind fies!! Das blieb dann so bis Mitte April, dann aber kam innerhalb von drei Tagen der Sommer.

Zimmersuche
Wohnen

Über Freunde, die Freunde in Berlin haben. Es soll da und dort schwierig sein, ein Zimmer zu finden. Verbindungen können helfen. Da ich in einer grossen, hellen Wohnung untergekommen bin, war für das Zimmer doch 450 Euro zu bezahlen, das Wohnzimmer aber auch dementsprechend gross!!

Universität

Meine Kurse waren gut, ich bin gerne an die Uni gegangen. Das Klima in den Kursen ist redseliger, es gibt mehr Wortmeldungen als man von der Schweiz her vielleicht gewohnt ist (mein Hintergrund ist Philosophie, Soziologie). Die Bibliotheken sind gross aber ziemlich oft übervoll. Will man dort Zeit verbringen, so gilt dasselbe wie in Zürich: eher früh anfangen. Die Arbeitsplätze im Grimmzentrum sind toll, dort lässt sich gut Arbeiten. Die Öffnungszeiten sind super: von 8 bis 24h (abends ist die Bibliothek selbstverständlich weniger stark frequentiert). Die Bibliothek ist zentral gelegen, so wie die Uni, nur ist um die Uni wirklich nur Berlin-Mainstream und Touri Essen und Trinken zu finden, weshalb es manchmal etwas schwierig ist, nach der Uni was trinken oder essen zu gehen.  

Leben/Freizeit

Es ist immer was los. Man muss sich irgendwelche Blogs suchen, die einen jede Woche über Events informieren, dann ist man immer up to date, auch was die kleineren, interessanten Veranstaltungen und Konzerte angeht  oder irgendwelche Künstler-Bastel-Zeugs-Happenings in Neukölln oder was es so alles gibt. Für alles gibt's nen Blog. Was für mich ganz gut funktioniert hat : http://berlincraze.blogspot.de/ Wer Theater mag, dem wird nicht zu wenig geboten; wer gerne ins Kino geht: auch werktags gibt es späte Vorstellungen, immer.