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Erfahrungsberichte

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Typus/Richtung

Erasmus - OUT

Jahr

10/11 WS

Universität

AT-WIEN01
Wien - Universität Wien

Studienfach

Ethnologie (7721)

Gesamteindruck

Mein Gesamteindruck zum Erasmus-Programm ist positiv. Ich habe viele Erfahrungen sammeln können und bin an dem Auslandaufenthalt persönlich gewachsen. Vieles muss man bei der Ankunft und Abreise berücksichtigen und dies erfordert ein hohes Mass an Eigenverantwortung und Planung. Was nicht immer einfach gewesen ist. Gleichzeitig an zwei Universitäten eingeschrieben zu sein war oft kompliziert. Hatte ich mich auf die eine Uni und ihre Angelegenheiten gekümmert, habe ich z.T welche an der anderen Uni vergessen und umgekehrt. Aber alles in Allem war es eine tolle Erfahrung! An einem anderen ausländischen Institut studieren zu können, gewährt einem einen spannenden Einblick und erweitert den studiumsbezogenen Horizont noch ein Stück mehr.

Vorbereitung

Ich habe mich vor der Abreise mit der Studiengangs-Betreuering getroffen, Sie hat mir gewisse Punkte bzgl. Erasmus erklärt. Meistens hatte ich dann aber Mailkontakt, weil die Fragen vor Ort aufkamen. Ich hatte anfangs grosse Schwierigkeiten, das System  Uni Wien zu begreifen; wo, wie, was, wann...

Wichtig war mir vor Abreise bereits ein Zimmer in der Wohnungsgemeinschaft zu haben, damit ich schon einen fixen Platz habe und von dort aus, alles weitere planen konnte. Dem war dann auch so. Ich persönlich habe den Eindruck, dass ich doch ein wenig zu unvorbereitet war. Hatte mich zu wenig eingelesen und stand dann vor einigen Hürden, die mich viel Zeit gekostet hat. 

Ankunft

Zum Zeitpunkt der Ankunft war ich ein wenig verloren. Es wurde einem sehr schlecht kommuniziert, dass die Uni nicht püntklich beginnt. Es heisst die Uni beginnt am 1. Oktober, ich habe natürlich darauf geachtet, dass ich dann in Wien bin, um zeitgerecht anzufangen, jedoch hat die Uni fast 2 Wochen später angefangen, wenn man dann im Ausland ist und niemanden kennt, fühlt man sich ziemlich verloren. Man hat nicht viel zu tun, also bei mir war es so. Da schien mir der Anfang relativ schwierig, ich fühlte mich nicht  an die Uni gegliedert, hatte noch keinen Tages-Rhythmus. 

Zimmersuche
Wohnen

Mit der Zimmerwohnung habe ich genug früh begonnen. Das war dann auch mein Glück, denn als ich bereits in Wien war, habe ich von vielen Leuten aus Deutschland gehört, dass sie oft kein Zimmer mehr gefunden hätten. Die mussten dann in Studentenwohnheime ziehen. Mit der Suche habe ich im Frühling begonnen, dass kann sich wirklich lohnen. Ich habe eine tolle WG gefunden, die sehr zentral liegt, was in Wien nicht selbstverständlich ist.

Universität

Die Universität Wien liebt die Bürokratie! Man sollte sich darauf gefasst machen, viele Unterlagen immer wieder vorzuzeigen etc. Vor allem der Meldezettel, dass man in Wien angemeldet ist, scheint den Wiener'n generell für vieles sehr wichtig zu sein, nicht nur an der Uni--> Erstellung für Bibliothekskarte, Videoverleih-Kundenkarte etc. Aber die Uni Wien verfügt über tolle Professoren und motivierte Studenten.

Das Uni Leben hat richtig spass gemacht, denn die Freude steckt einem auch an!

Weiter bietet das KSA-Institut viele spannende Themenbereiche! 

Leben/Freizeit

In meiner Freizeit habe ich viel Yoga praktiziert. Die Leute, die ich kennengelernt habe, habe ich nicht an der Uni kennengelernt, sondern über Leute, die von der Schweiz hierher nach Wien gekommen sind und die ich vorher schon kannte und über die habe ich dann wieder neue Leute kennengelernt. Aber an der Uni selbst habe ich es sehr schwierig gefunden direkt Kontakte zu knüpfen. Ich muss dazu sagen, dass ich eigentlich nie an der Erasmus-Programmen teilgenommen habe, da mir das nicht so zugesagt hat. Das hat natürlich das Kennenlernen an der Uni erschwert. Trotzdem hatte ich eine schöne Zeit in Wien mit vielen tollen Leuten.

Leider waren die Sportkurse schon sehr früh ausgebucht und ich konnte über die Uni keinen Sport ausüben.