Bilder zum Bericht

Manneken Pis in einer seiner vielen speziell fr ihn angefertigten Trachten

Bruges/Brugge ein traumhaftes Stdtchen in Flandern, im flmischen Teil Belgiens

Erfahrungsberichte

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Typus/Richtung

Erasmus - OUT

Jahr

07/08 WS + SS

Universität

BE-BRUXEL04
Bruxelles - Université Libre de Bruxelles

Studienfach

Humanmedizin (4000)

Gesamteindruck

 Belgien ist ein ganz interessantes Ländchen mit vielen speziellen Eigenarten, an denen sich man zu Beginn anfreunden muss. Ich bin genau in einer Periode angekommen, an dem sich das ganze Land in einer Krise befand - in einer führungslosen Krise. Die Politik in Belgien war für mich sehr gewöhnungsbedürftig, vor allem was ihre Administration anbelangte. Die Gemeindenhäuser sollte man vermeiden, da sie sehr nervenzermürbend sind. 

Das Ausgangsleben ist spitzenklasse, Es gibt Bare und Clubs für jeden Geschmack. Die Belgier sind im Nachtleben sehr amüsante Menschen, mit denen man sehr gut feiern kann. Am Besten man begibt sich schlicht und einfach am Wochenende im Zentrum der Stadt, wo sich viele Leute aufhalten.

Die Stadt ist nicht gerade eine Perle, doch glücklicherweise sind viele Änderungen des Stadtbildes im Gange, was meiner Meinung nach auch nötig ist.

Vorbereitung

Ich habe keine allzu grossen Vorbereitungen getroffen, da ich einen sehr eigenes Studienprogramm auf die Beine gestellt habe: den gleichen, den belgische Studenten absolvieren ohne auf das Zürcher Programm Rücksicht zu nehmen. Man muss wissen, dass die Belgische Administration nicht gerade die Zuverlässigsten ist und man viel Geduld am Tag legen muss, wenn man Pech hat.DIe Wohnungssuche ist in Bruxelles leicht zu bewerkstelligen, am Besten einfach hingehen und nach Wohnungen Ausschau halten, es gibt nämlich genügend davon.Das Französich habe ich mir bereits in der Schweiz aufgefrischt, wodurch mir viele Schwierigkeiten erspart blieben.
Ich habe keine grossen Vorbereitungen getroffen und es ist für mich alles geglückt - ausser mit der Erasmuskoordination in Brüssel, bei der ich mir sehr oft den Kopf zerbrechen musste;-).

Ankunft

Ich habe meine Wohnung bereits vor meiner Ankunft gefunden. Ich konnte somit direkt nach meiner Landung nach hause. Die ersten Bilder, die man von der Stadt sieht, wenn man vom Norden herkommt, sind nicht gerade atemberaubend. Glücklicherweise fand ich schnell meinen Gefallen an dieser Stadt, als ich im Zentrum ankam. Meine Ankunft war sehr bequem und sehr freundlich erwidert worden.

Zimmersuche
Wohnen

Am Besten man sucht sich im Internet bereits nach den ersten idealen Lokalen um, bevor man hingeht, so erspart man sich viel Zeit. Auf der offiziellen Seite der ULB findet man viele Internetadressen dazu, die einen die Suche erleichtern.Meiner Meinung nach ist die Zimmersuche oder nach einer WG sehr leicht zu meistern vor allem im Stadtviertel Ixelles - dem Studentenviertel schlechthin.

Universität

Die Universität ist wie in der Schweiz in verschieden Fakultäten aufgeteilt, wobei das Medizinstudium einen eigenen Campus am Ende der Stadt hat im Vergleich zum im Zentrum findenden Fakultäten. Ich habe einen sehr guten Eindruck von der Universität. Die Erasmusskoordination war mir jedoch manchmal ein bisschen kopfzerbrecherisch, da sie meistens vergassen, auf was man sich das letzte Mal geeinigt hat. Alles in allem ist sie eine gute Universität an der man viele Möglichkeiten hat, doch nicht so viele wie in Zürich!

Leben/Freizeit

In Brüssel bin ich viel ausgegangen und habe einige Reisen in und rund um Belgien gemacht. Es ist ein schönes Land mit vielen versteckten Attraktionen. Speziell das Nachtleben mit den Erasmusstudenten war eine unersetzbare Zeit. Es wurde viel gefeiert und unternommen, so dass man sich nur nebensächlich mit dem Studium befassen konnte. Für das ist ein Erasmusjahr wahrhaftig das Beste.