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Typus/Richtung

Erasmus - OUT

Jahr

06/07 SS

Universität

DE-BERLIN13
Berlin - Humboldt-Universität zu Berlin

Studienfach

Kunstgeschichte (7640)

Gesamteindruck

Das Erasmus-Semester war für mich in jeder Hinsicht eine Bereicherung. Ich kann die Auslanderfahrung nur weiterempfehlen und würde meinen Aufenthalt am liebsten sofort nochmals von vorne beginnen.

Vorbereitung

Vor der Abreise habe ich mich hauptsächlich um das Learning Agreement und die Wohnungssuche gekümmert. Das Learning Agreement ist allerdings leichter auszufüllen, wenn man bereits vor Ort ist, da sich zumindest bei mir noch zahlreiche Stundenplanänderungen im Laufe der ersten paar Wochen ergeben haben (auch auf Grund von unerwarteten zeitlichen Verschiebungen der Veranstaltungen). Empfehlen würde ich, auch mit den Erasmus-Koordinatoren der Nebenfächer (der sendenden Universität) ins Gespräch zu treten, da für diese oft andere Bestimmungen bezüglich der Anrechenbarkeit von Auslandsleistungen gelten. 

Ankunft

Ich bin bereits drei Wochen vor Studienbeginn in Berlin angekommen. Für die Anmeldung auf dem zuständigen Bürgeramt und die Erledigung sonstiger Formalitäten muss man etwas Zeit einplanen. Wichtig zu wissen ist, dass man - anders als in der HU-Wegleitung für Erasmen beschrieben - auch als Schweizer die nötige Aufenthaltsgenehmigung beim Visa-Dienst an der HU bekommt. Dies ist erstens enorm zeitsparend und zweitens auch noch billiger.

Zimmersuche
Wohnen

Am einfachsten findet man Zimmer in WGs, oder Wohnungen im Internet. Seiten wie www.wg-gesucht.de liefern täglich unmassen an neuen Angeboten. Mit dem Suchen anfangen kann man circa drei Wochen vor Einzugstermin, früher wird hier kaum etwas inseriert. Anders ist das bei Zwischenvermietungen: Die werden teils schon zwei Monate vorher angekündigt.

Universität

Die HU bietet schon allein bedingt durch ihre Grösse ein unvergleichlich reichhaltigeres Veranstaltungsangebot als die Universität Zürich. Lange nicht alle Seminare sind überfüllt, was auch damit zu tun hat, dass man sich bei den meisten Instituten noch während den Semesterferien in Teilnehmerlisten eintragen muss. (Diese liegen zum Beispiel bei der Kunstgeschichte und der Europäischen Ethnologie als Ordner im Sekretariat auf...). 

Leben/Freizeit

Berlin erschlägt einen beinahe mit seinem kulturellen Überangebot. Das ist absolut entzückend; man sollte bloss frühzeitig mit der Budgetierung der finanziellen Mittel beginnen, weil die sind sonst furchtbar schnell erschöpft. Weil man von der Uni ein Semesterticket für den gesamten ÖV zur Verfügung gestellt bekommt, macht auch das Erkunden des nahen Umlandes gleich noch viel mehr Spass.