Erfahrungsberichte

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Wer

lara.ullmann[at]uzh.ch

Typus/Richtung

Austausch - OUT

Jahr

16/17 SS

Universität

AU-
Adelaide - The University of Adelaide

Studienfach

Erziehungswissenschaft (7220)

Gesamteindruck

Insgesamt hat mir das Austauschsemester an der University of Adelaide super gefallen und ich würde es jedem weiterempfehlen. Ich habe viele tolle Leute aus aller Welt kennengelernt und habe viel für mein Studium dazugelernt. 

Vorbereitung

Die Bewerbung für ein Austauschsemester ist selbstverständlich mit etwas Aufwand verbunden. Da ich mich für drei verschiedene Unis beworben habe, musste ich auch drei Bewerbungsschreiben verfassen. Nach der Annahme dauert es insbesondere für das Frühlingssemester eine Zeit, bis man von der University of Adelaide ein Email mit dem weiteren Vorgehen erhält. Ausserdem würde ich empfehlen, sich schon möglichst bei der Bewerbung mit den Sprachanforderungen und auch den Kursen vertraut zu machen, damit man da gut vorbereitet ist. Die Anmeldung bei der University of Adelaide selbst sollte dann auch kein Problem darstellen. Die Universität Zürich ist ausserdem sehr hilfsbereit wenn man eine Frage oder ein Problem hat. Ich musste relativ lange warten, bis ich mein Visum beantragen konnte – zusätzlich muss man auch eine Krankenversicherung in Australien abschliessen, die ab Beginn des Semesters bis Ende August gültig ist. Da mein Visum ab der Beantragung gültig war, konnte ich die Krankenversicherung auch anpassen, damit ich schon früher nach Australien reisen konnte.

Ankunft

Ich habe über die University of Adelaide den gratis Transport gebucht, der mich gleich bei meiner Ankunft erwartet hat und zusammen mit anderen Austauschstudierenden direkt zur Unterkunft gebracht hat. Es lohnt sich sicherlich, die Orientierungstage für Austauschstudierende sowohl die allgemeine Orientierungswoche zu besuchen, da man dort sehr viele nützliche Informationen erhält.

Zimmersuche
Wohnen

Ich habe mich relativ schnell für die Unterkunft Urbanest entschieden, da ich nicht allzu viel Zeit mit der Zimmersuche verbringen wollte. Es ist im Vergleich zu anderen Wohngelegenheiten natürlich sehr teuer, und der Vertrag dauert jeweils fix bis Ende Semester, daher musste ich mehr zahlen, als ich eigentlich dort geblieben bin. Alles in allem ist es aber wirklich super um viele Leute kennenzulernen, da es eine grosse Terrasse und Aufenthaltsräume gibt und auch einige Ausflüge und Veranstaltungen angeboten werden.  Ausserdem ist es direkt im Stadtzentrum gelegen und es sind nur wenige Minuten zu Fuss zur Uni. Für zwei Semester hätte ich mir allerdings wahrscheinlich sonst ein Zimmer gesucht, da ich einige Leute kennengelernt habe, die relativ günstig gewohnt haben. 

Universität

Die University of Adelaide bietet ein tolles multikulturelles Umfeld und viele Möglichkeiten,  neue Leute kennenzulernen. Die Uni ist auf drei Campus verteilt, wobei ich hauptsächlich Kurse im Stadtzentrum hatte. Die Masterkurse sind jeweils in zwei Stunden Vorlesung und eine Stunde Seminar gegliedert, wobei es eher eine interaktive Vorlesung war und die Stunden nicht so genau aufgeteilt sind. Insgesamt haben mir meine Kurse sehr gut gefallen, es war wahnsinnig spannend, eine neue Sichtweise auf mein Studienfach zu erhalten – auch wenn die Kurse sich von denen an der Universität Zürich unterscheiden. Je nach Kurs hat man zum Beispiel mehr Assignments während dem Semester und dafür weniger Aufwand am Schluss.

Leben/Freizeit

Adelaide ist eine tolle Stadt und es gibt viele Gelegenheiten, die Umgebung zu erkunden. Ich habe viele Ausflüge in die umliegenden Nationalparks gemacht,  da kann man wilde Koalas und Kängurus beobachten und schöne Wanderungen unternehmen. Die Strände um Adelaide herum sind auch super und sehr gut per ÖV zu erreichen. Ich würde auf jeden Fall auch dem Exchange Student Network beitreten, dort habe ich einige tolle Ausflüge gemacht, wie einen Surftrip und eine Weintour. Die zwei Wochen Midterm-Break habe ich genutzt,  um nach Neuseeland zu reisen. Es gibt auch sehr viele Clubs, denen man beitreten kann, insbesondere hatte ich viele Freunde, die Mitglied im Mountain Club waren und sehr viele, meist mehrtägige Wanderausflüge gemacht haben.