Erfahrungsberichte

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Wer

anna_port91[at]hotmail.com

Typus/Richtung

Erasmus - OUT

Jahr

13/14 WS + SS

Universität

DE-BERLIN01
Berlin - Freie Universität Berlin

Studienfach

Ethnologie (7721)

Gesamteindruck

Berlin hat viel zu bieten! Dies hörte ich bereits vor meinem Aufenthalt, wurde mir aber erst vor Ort so richtig bewusst und begeisterte mich sehr. Die Freie Universität Berlin liegt zwar etwas ausserhalb des Zentrums, doch umgeben von wunderschönen Gärten, Parks und Seen. Gerade im Frühling und im Sommer eine herrliche Umgebung als Ausgleich zum hektischen Grossstadtleben und ideal als Lernoasen und Treffpunkt mit anderen Studenten_innen. Die FU bietet neben interessanten Seminaren, nominierten Lehrkräfte und einem guten Ruf zudem ein ausgeprägtes Angebot an Sportmöglichkeiten, Kursen und ausseruniversitären Veranstaltungen. Aufgrund des politischen und bewegten Charakters der Stadt, eröffnete mir Berlin ein neues Interessenfeld für meinen weiteren Studien- und Lebensweg. Auch für Kunst- und Kulturliebhaber hat Berlin unglaublich viel zu bieten: Kino, Theater, Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, etc. sind im Übermass und tagtäglich vorhanden, so dass Entscheidungen manchmal schwer zu treffen sind. Kurz gesagt: In Berlin findet vermutlich jeden seinen eigenen Weg! 

Vorbereitung

In meiner Vorbereitungsphase an der Heimuniversität informierte ich mich hauptsächlich über die FU Berlin, in welcher ich im kommenden Erasmusjahr studieren wollte. Ich erhielt bereits im Voraus viele nützliche Daten und Tipps der Gastuniversität, die mir die bürokratischen Pflichten erleichterten. Zudem stellte ich als Vorbereitung einen provisorischen Studienplan zusammen, in dem ich Pflichtvorlesungen und Seminare, die mir zusprachen, auflistete. Die definitive Anmeldungspflicht der Kurse endete jedoch erst nach der zweiten Semesterwoche, so dass man anfänglich die Möglichkeit erhielt, die Veranstaltungen erstmals zu ,,testen''. Im Weiteren zählte zur Vorbereitungsphase das Organisieren einer Mitfahrgelegenheit als Umzug nach Berlin und das Suchen einer freien Wohnung. Die Stadt an sich war mir aus früheren Besuchen bereits relativ gut bekannt. 

Ankunft

Ich reiste knapp einen Monat vor Studienanfang nach Berlin, um genügend Zeit zu haben, mich einzurichten, das universitäre Gelände zu entdecken und mich etwas an das Grossstadtleben zu akklimatisieren. Da ich mich schon etwas auskannte, fand ich mich relativ schnell auch zurecht. Kurz vor Studienanfang bot die FU Informations- und Orientierungstage für Erasmusstudenten_innen an. Diese Tage sind sehr nützlich, um einerseits bürokratische Aufgaben der Uni erledigen zu können (z.B. Anmeldebestätigung einreichen, Semesterkarte lösen/zahlen, Mensa-Karte organisieren, etc.) und andererseits, um erste Bekanntschaften mit weiteren (Erasmus-) Studenten_innen zu machen. 

Zimmersuche
Wohnen

Die Zimmersuche erwies sich für mich als ein einmaliger Glücksfall. Durch eine freundschaftliche Beziehung mit einem Hausbesitzer in Berlin, hat sich die Suche für mich relativ schnell nach meinem Entschluss, in die deutsche Hauptstadt zu fahren, erledigt. Danke Vitamin B! 

Universität

Wie bereits als Gesamteindruck erwähnt, gilt die FU Berlin als eine nominierte und elitäre Universität, besonders in den Sozial- und Politikwissenschaften. Das ethnologische Institut, in welchem ich studierte, befand sich in einem äusserst schönem und kleinem Gebäude, umgeben von Gärten und Bäumen. Dementsprechend herrschte eine friedliche und familiäre Atmosphäre. Die Schwerpunkte des Studiengangs Ethnologie an der FU (u.a. Migration- und Integrationsforschung, sowie Katastrophenforschung) waren ausschlaggebende Faktoren, mein Erasmusaufenthalt in Berlin zu verbringen. Dank dem Absolvieren von verschiedenen Seminaren bezüglich den oben erwähnten Themenbereiche, öffnete sich für mich ein neues Interessenfeld, in welchem ich mich in meinem weiteren Studienverlauf (evtl. Master) vertiefen möchte. 

Leben/Freizeit

Bereits im Gesamteindruck erwähnt. Das Freizeitangebot in Berlin bietet für jedermann/-frau etwas. Zudem können Studenten_innen von der Kulturszene in Berlin sehr profitieren, da die meisten Veranstaltungen in einem bezahlbaren Rahmen liegen.