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Typus/Richtung

Erasmus - IN

Jahr

10/11 WS

Universität

DE-HEIDELB01
Heidelberg - Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Studienfach

Theologie und Religionswissenschaft (1000)

Gesamteindruck

Insgesamt habe ich mich während der Zeit des erasmus-Aufenthaltes hier in Zürich gut betreut gefühlt. Leider hat mein erasmus-Koordinator des Religionswissenschaftlichen Instituts das selbige Anfang des Semsters verlassen, das erasmus-Büro war aber trotzdem auch für solche Angelegenheiten da, die eigentlich mein Koordinator hätte übernehmen sollen. Besonders postitiv war ich davon überrascht, dass die Professoren/innen und Dozenten/innen stets darum bemüht waren mir kleine Ausnahmen zu ermöglich, einerseits die Prüfungsdaten betreffen, als auch die Credits-Verteilung. 

Vorbereitung

Von meinem Heiminstitut in Heidelberg habe ich mich sehr gut betreut gefühlt, die Unterlagen waren stets pünktlich da und es gab keine Probleme bei der Vorbereitung. Auch war der Zeitpunkt der Zusage früh genug, um sich um private Angelegenheiten wie Zimmersuch, Auszug/Umzug etc. zu kümmern.

Ankunft

Die Ankunft erfolgte ohne Probleme und im Studentenwohnheim wurde ichherzlich empfangen. Auch die Begrüßunf und Information durch das erasmus-Büro war sehr nett und alle relevanten Informationen wurden klar vermittelt. Auch formale Angelegenheiten, wie die Anmeldung im Kreisbüro verliefen ohne Probleme und waren durch diverse erasmus-informationsbögen gut erklärt.

Zimmersuche
Wohnen

Leider hatte ich nicht die Möglichkeit mich um ein Zimmer in einer WG zu kümmern, da ich kurz vor dem Aufenthalt hier ein Praktikum gemacht habe und daher keine Möglichkeit hatte mich in WGs vorzustellen. Insgesamt war es schwierig überhaupt etwas zu finden und ich hatte den Eindruck, das viele Studenten/innen Schweizer Mitbewohner bevorzugen, selbst zur Zwischenmiete. Über die WOKO habe ich problemlos das Zimmer im Studententwohnheim bekommen, das hat dann einiges erleichtert. Die Wohnsitutation hier ist gut. Allerdingsfinde ich die Idee eine internationalen Wohnheims nicht geschickt, so war es schwierig Schweizer/innen kennenzulernen und besonders die nicht Deutsch-sprachigen Mitbewohner/innen hatten kaum eine Gelegenheit ihr Deutsch zu verbessern oder überhaupt zu lernen.

Universität

Die Universität schien mir insgesamt sehr Studenten/innen-freundlich. Vor allem gibt es viel Aufenthaltsraum im Unihautpgebäude, was besonders im Winter angenehm war, da ich so zwischen den Vorlesungen die Zeit in der Uni nutzen konnte um zu lernen und nicht extra in die Bibliothek oder nach Hause gehen musste. Das ist in Heidelberg längst nicht so gegeben. Überhaupt ist die Uni gut ausgestattet. Lediglich die Öffnungszeiten der Institute, Bibliotheken ist viel zu kurz.

Leben/Freizeit

Durch die Unterbringung im Studentenwohnheim war es leicht Kontakte zu knüpfen und hier Freizeit zu verbringen. Auch wenn die Unterbringung im internationalen Wohnheim positives hat, hat es auch eine Gruppendynamik ausgelöst, so dass viele die Zeit nur in diesem erasmus-umfeld verbracht haben.  Ansonsten ist das Leben davon bestimmt, das alles sehr teuer ist und es sich viele nicht leisten können mal auszugehen. Schade ist auch, dass kulturelle Veranstaltungen/Möglichkeiten (Theater, Kunst, Kino) sehr teuer sind und sich das eigentlich nicht bezahlen lässt.

Ansonsten hat sich die Stadt mit ihren Möglichkeiten schnell erschlossen und hat für mich reichlich Möglichkeiten geboten Freizeit zu verbringen. Allerdings war es sehr schwer Schweizer/innen kennenzulernen, wodurch es einfacher gewesen wäre die Stadt gut kennenzulernen und das Schweizer/Zürcher Leben, jenseits von erasmus-Dynamiken.