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Erfahrungsberichte

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Typus/Richtung

Erasmus - IN

Jahr

10/11 SS

Universität

DE-BERLIN01
Berlin - Freie Universität Berlin

Studienfach

Veterinärmedizin (6000)

Gesamteindruck

Ich hatte einen super schönen Aufenthalt hier in der Schweiz in dem ich nicht nur fachlich sehr viel lernen konnte, sondern auch persönlich sehr viel mitgenommen habe.

Vorbereitung

Die Vorbereitungen für meinen 3monatigen Aufenthalt beinhalteten im wesentlichen 5 Dinge!

1. Die Bewerbung: Diese war super einfach und unkompliziert: Einfach Formular ausfüllen, Passfoto hinzufügen und fertig.

2. Die Wohnungssuche: Ich würde sagen, dass ist die mit Abstand größte Herrausforderung, die es bei der Vorbereitung zu bewerkstelligen gibt. Das ist nichts für schwache Nerven, denn eine zu frühe Suche ist in den meisten Fällen sehr aussichtslos. Nachdem meine Internetsuche auf diversen Seiten 6 Monate vor Beginn meines Aufenthaltes erfolglos blieb, habe ich es 4 Monate später erneut versucht und siehe da ich habe ein super schönes Zimmer in einer WG in Uster finden können. Durch die geniale Erfindung des Skypen konnte ich mir sogar vorher die Wohnung schon zeigen lassen und lernte dabei gleich meine neuen Mitbewohner kennen.

 3. Die Krankenversicherung: Ich habe mich bereits in Deutschland schon um eine Auslandskrankenversichrung gekümmert. Doch wie sich im nachhinein herausstellte, hätte ich mir diesen Aufwand und das Geld durchaus sparen können. Wenn man über eine gewöhnliche gesetzliche Krankenversichrung verfügt, kann man sich später in Zürich von einer zusätzlichen Versichrungspflicht befreien lassen. Sehr gute Informationen und Hilfe dazu bekommt man aber dann vorort von der Abteilung für Interantionale Beziehungen.

4. Die An- und Abreise: Ich habe mich für eine An- und Abreise mit dem Flugzeug entschieden. Dabei hatte ich natürlich zuerst nicht bedacht, dass auch für einen 3monatigen Aufenthalt das Höchstgewicht von 20kg Gepäck nicht überschritten werden darf. Durch das käufliche Erwerben einer zusätzlichen Service Card bei Air Berlin war es mir dann jedoch gestattet 30kg mitzunehmen.

5. Die Bezahlung der Miete: Hier stellte sich nämlich herraus das eine Überweisung von einem deutschen Konto auf ein schweizer Konto mit der Bezahlung von sehr hohen Gebüren einhergeht. Daher habe ich mich dafür entschieden Bargeld mitzunehmen, es in der Schweiz umzutaschen und dann per Einzahlungscheck vor Ort auf das entsprechende Konto zu überweisen. So gelang es mir die hohen Gebühren zu umgehen.

Ankunft

Ich hatte meine Anreise so geplant, dass ich noch ein Woche bis zum Beginn des Praktikums Zeit hatte um mich ein bischen einzugewöhnen, mir schon etwas die Stadt anzuschauen und alles für das bevorstehende Praktikum zu organisieren.

Wenn es darum geht die richtige Fahrkarte zu finden wird man an den entsprechenden Schaltern sehr freundlich beraten.

Bei der Abteilung für Internationale Beziehungen in der Uni, erhält man alles was man braucht. Man wird dort sehr gut und ausgesprochen freundlich beraten und erhält alles an Informationen was man benötigt.

 In meiner WG wurde ich ebensfalls sehr nett begrüßt und herrzlich aufgenommen.

Zimmersuche
Wohnen

Ich hätte für mein 3monatiges Praktikum keinen schöneren Ort zum Wohnen finden können. Ich habe in der kleinen Vorstadt Uster in einer sehr netten 5er WG gewohnt. Mit der S-Bahn ist man von dort in weniger als 15min am HB.

Es lohnt sich auf jeden Fall bei der Zimmersuche auch etwas außerhalb von Zürich Ausschau zuhalten. HIer ist es eventuell etwas leichter ein Zimmer für eine bezahlbare Miete zu finden. Durch das  gut ausgebaute S- Bahnnetz ist man auch meist in wenigen Minuten direkt in der Stadt. Man muss jedoch auch berechnen, dass man dafür etwas mehr für die Fahrkarte bezahlen muss.

 Ich hatte das Glück, dass mir auch ein Fahrrad zur Verfügung stand, sodass ich in 10min am Greifensee war. Der Greifensee ist eine sehr schöne Alternative zum Zürichsee.

Universität

Die täglich Arbeit am Tierspital hat mir sehr gut gefallen. Ich habe einen Praktikumsplan erhalten der mir sehr viel Abwechslung bot und mir schöne Einblicke in die unterschiedlichsten Abteilungen gestattete. Durch eine Anpassung des Praktikumplans unter Rücksprache mit der Studienberatung ist es auch sehr gut möglich den Schwerpunkt auf die eigenen Interessen zulegen.  

Ich wurde in allen Klinken immer sehr nett in das Team interegiert und aufgenommen.

Weiße Kittel für die Kleintierklinik und Overalls für die Großtierklinik werden vom Tierspital zur Verfügung gestellt. Lediglich für das Ausleihen der Overalls bedarf es einer Kaution von 100CHF. Gummistiefel müssen jedoch von jedem Student selbst mitgebracht werden.

Leben/Freizeit

Es ist in der Schweiz nicht schwer seine Freizeit abwechlungsreich zu gestalten. Es ist schwieriger neben der Uni Zeit zufinden, all die möglichen Angebote zu nutzen.

Bei mir stand als erstes die Suche nach einer Möglichkeit zum Reiten auf dem Plan. Und ich habe auch eine mega tolle Reitbeteiligung gefunden. So war es mir möglich die Wälder in Uster mit dem Pferd bei herrlichen Abendausritten zu erkunden.

Wenn man sich gerne anderen Sportarten zuwenden möchte, bietet das Sportprogramm der Uni eine super Auswahl an allem was man schon immer einmal ausprobieren wollte.

Am Wochenende habe ich gerne Ausflüge in die Umgebung unternommen. Ich habe mir Städte wie Basel, Rapperswil, Winterthur, Schaffhausen und Luzern angesehen. Mit Hilfe von Spartickkets, die man im Internet vorab kaufen kann, werden auch etwas längere Fahrten mit der Bahn zu einem bezahlbaren Erlebnis. Den Rheinfall bei Schaffhausen sollte man sich dabei auf keinen Fall entgehen lassen.

Wenn man in den Sommermonaten in der Schweiz ist sollte man auch Veranstaltungen wie das Albaniefest in Winterthur, das Caliente und die Street Parade in Zürich nicht verpassen.