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Erfahrungsberichte

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Typus/Richtung

Erasmus - OUT

Jahr

07/08 WS + SS

Universität

GB-SHEFFIE01
Sheffield - The University of Sheffield

Studienfach

Geschichte (Allgemeine) (7600)

Gesamteindruck

Für mich haben sich diese zwei Austauschsemester wirklich gelohnt. Ich habe grosse sprachliche Fortschritte gemacht, einige sehr gute Kurse an meiner Gastuniversität besucht, die mich auch fachlich weiterbrachten und nicht zuletzt viele neue Freunde gefunden.

Ein Jahr von zu Hause wegzugehen ist nicht immer einfach, aber wenn man etwas Geduld hat und ein gutes Jahr mit vielen neuen Eindrücken erleben möchte, kann dies zu einer wunderbaren Erfahrung werden.

Vorbereitung

Da ich erst fünf Wochen vor meiner Abreise erfuhr, dass ich den Studienplatz in Sheffield erhalten habe, musste bei den Vorbereitungen alles sehr schnell gehen. Das wichtigste war für mich, dass die Unterkunft in einem Studentenheim geregelt wurde, bevor ich nach England flog. Die Gastuniversität schickte mir reichlich Material mit Informationen über die Stadt, die Universität, die Unterkunft und das Leben in England allgemein, so dass ich mich gut vorbereiten konnte.

Auch von meiner Heimuniversität Zürich wurde ich gut betreut. Alle meine Fragen wurden schnell und kompetent beantwortet. 

Ankunft

Da ich gute Unterlagen und Instruktionen von meiner Gastuniversität erhalten hatte, war die Ankunft in Sheffield und das Beziehen der Unterkunft kein Problem.

Zimmersuche
Wohnen

Alle neuen Studenten (gennant 'Freshers') an der University of Sheffield wohnen in ihrem ersten Jahr in Studentenwohnungen, die von der der Universität bereitgestellt werden. Erasmusstudenten erhalten einen Platz in einer dieser Wohnungen falls sie dies nicht anders wünschen.

Der Vorteil in einem Studentenheim zu wohnen ist sicher, dass es einfach ist mit einheimischen  Studenten in Kontakt zu kommen. Der Nachteil hingegen, dass es in diesen Wohnungen etwas hektisch zu und her gehen kann und sich das Arbeiten entsprechend schwierig gestaltet.

Universität

An der Universität wurde ich sehr freundlich empfangen und das ganze Jahr über sehr gut betreut. Leider kann die Bürokratie etwas mühsam sein und für eine Unterschrift eine Stunde lang zu warten oder von einem Büro zum nächsten geschickt zu werden ist normal.

Leben/Freizeit

Es ist wichtig mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen. Das Wohnen im Studentenheim ist dabei eine grosse Hilfe. Leider habe ich viele Austauschstudenten gesehen, die die meiste Zeit ihres Aufenthalts in ihrem Zimmer verbracht haben, was sehr schade ist. Wenn man sich die Mühe macht und mit Einheimischen spricht (obwohl das zugegebenenermassen am Anfang sehr anstrengend sein kann, besonders wegen der sprachlichen und kulturellen Unterschiede), kann man viel lernen und wirklich von dem Austausch profitieren.

Bei den Engländern und besonders bei den Studenten gehört das Trinken von Alkohol im Ausgang einfach dazu. Es wird hingegen niemand gezwungen und es ist immer eine persönliche Entscheidung wie viel man trinken möchte. Mit britischen Studenten in Kontakt zu kommen lohnt sich aber auch deshalb, weil diese schnell herausfinden wo die besten Klubs und Pubs sind.

Das Sport- und Freizeitangebot der Universität ist riesig und es lohnt sich am Anfang des Semesters die sogenannten Freshers Fair und Sports Fair zu besuchen, wo sich alle Sportclubs und Societies der Universität vorstellen.