Hintergrund

    Meilensteine der Nord-Süd-Kooperation

    2008: Gründung der Nord-Süd-Kooperation

    Die Universität Zürich (UZH) nahm das Motto "Wissen teilen" des 175-Jahr-Jubiläums (2008) zum Anlass, den Nord-Süd-Dialog zu stärken und Partnerschaften mit zwei afrikanischen Universitäten einzugehen. Im Anschluss an die Jahresmedienkonferenz der UZH im Frühjahr 2008 wurden Abkommen mit der Makerere University (MAK) in Uganda und der National University of Rwanda (NUR) unterzeichnet. An der UZH wurde die Koordinationsstelle Nord-Süd für die Koordination und Betreuung der Partnerschaften geschaffen. Die Projektförderung wird durch die finanzielle Unterstützung der Jacobs Foundation ermöglicht.

    UZH News Artikel über die Kooperationen mit der MAK und NUR.

    2011: Ausweitung des Förderprogramms

    Nach einer Programmevaluation hat das Steering Committee der Nord-Süd-Kooperation 2011 beschlossen, die Nord-Süd-Kooperation auf ganz Afrika auszuweiten. Seither können im Rahmen der Nord-Süd-Kooperation Projekte in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen in allen afrikanischen Ländern gefördert werden.

    2014/15: Stärkung der Partnerschaft mit der Makerere University Uganda

    Nach mehrjähriger Zusammenarbeit in verschiedensten Fachbereichen von Medizin über Ethnologie und Sprachwissenschaften bis hin zu Philosophie, wurde die Kooperation 2014 mit einem gemeinsamen Forschungssymposium an der MAK weiter vertieft. Das Symposium im Bereich Human- und Veterinärmedizin führte zu neuen Forschungskontakten und einer Ausweitung der Partnerschaft auf die Ebene der Studierenden. Ein 2014 unterzeichnetes Abkommen zwischen der Medizinischen Fakultät der UZH und dem MAK College of Health Sciences, erlaubt Medizinstudierenden der UZH einen Aufenthalt an der ugandischen Partnerinstitution während ihrem Wahlstudienjahr.

    Im August 2015 unterstützte die Nord-Süd-Kooperation ein zweites MAK-UZH Symposium, das in Zürich zum Thema "Addressing Global Health Challenges" stattfand.

    UZH News Artikel über das MAK-UZH Symposium 2014.

    UZH News Artikel über die UZH-MAK Kooperation im Bereich Humanmedizin

    Partnerschaft mit der Makerere University Uganda

    Im Zentrum der Zusammenarbeit der Universität Zürich (UZH) mit Universitäten aus dem Süden steht die Makerere University Uganda (MAK). Im Rahmen eines Memorandum of Understanding (MoU) soll sich eine nachhaltige institutionelle Zusammenarbeit entwickeln.

    Nach einem Besuch einer Delegation der Makerere University an der UZH, wurde im April 2008 ein MoU mit Vertretern beider Unversitäten unterzeichnet. Das Abkommen legt die Basis für eine langfristige Kooperation in den Bereichen Lehre und Forschung und beinhaltet auch eine gegenseitige Mobilität von Studierenden und Dozierenden. Seit 2008 hat die Nord-Süd-Kooperation zahlreiche Projekte u.a. in den Bereichen Humanmedizin, Veterinärmedizin, Angewandte Ethik, Ethnologie, Sprachwissenschaften unterstützt.

    Die Makerere University in Kampala, Uganda, ist die älteste und renommierteste Universität in Ostafrika. Sie ist eine Universität mit überregionaler Ausstrahlung und verfügt über ein vielfältiges Angebot in Lehre und Forschung.