Newsletter 2014 / 02

Das Wichtigste in Kürze

  • Internationalisierungsstrategie: An der vierten Sitzung der Kommission Internationale Beziehungen wurden die nächsten Schritte zur Umsetzung der Internationalisierungsstrategie diskutiert. Weitere Informationen zur Kommissionssitzung
  • Europäischer Austausch weiterhin möglich: Am 19. September 2014 beschloss der Bundesrat, die Schweizer Übergangslösung für das sistierte EU Programm Erasmus+ für die Jahre 2015/16 zu verlängern. Die Beteiligung der Schweiz am Studierendenaustausch ist demnach für weitere zwei Jahre gesichert. Mehr dazu
  • Vernetzung mit China: Im Oktober besuchte eine Delegation der chinesischen Tianjin University in Begleitung des ehemaligen UZH Chemie-Professors Jay Siegel die UZH. Jay Siegel, vormals Studiendekan der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät, ist Dekan an der Tianjin University. Weitere Informationen zum Besuch
  • Asia and North America Science Days: Die Abteilung Internationale Beziehungen organisierte in Zusammenarbeit mit den swissnex in Asien und Nordamerika und den Wissenschaftsräten dieser Weltregionen zwei Veranstaltungen zum Thema Forschungskooperation mit Nordamerika und Asien Mehr zum Asia und North America Science Day.

Aktivitäten der Kommission Internationale Beziehungen

24.10.14 In ihrer vierten Sitzung diskutierte die Kommission Internationale Beziehungen die Umsetzung der Internationalisierungsstrategie 2014-2020, die im November 2013 von der Universitätsleitung genehmigt wurde. Die Sitzung fand erstmals unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Christian Schwarzenegger (Prorektor Rechts- und Wirtschaftswissenschaften) statt. Im Zentrum der Diskussion standen die Umsetzungskonzepte zu den Punkten "Globale Verantwortung", "Nachwuchsförderung" und "Mobilität" (Summer Schools und Zurich Semester), die von der Kommission priorisiert worden waren. Im Nachgang der Sitzung wurde unter den Kommissionsmitgliedern ein schriftliches Vernehmlassungsverfahren zu weiteren, von der Universitätsleitung priorisierten Punkten der Internationalisierungsstrategie, durchgeführt. Diese umfassen:
  • International House
  • Internationale Sichtbarkeit
  • Visiting Fellows
  • Strategische Partnerschaften
Die Umsetzungskonzepte werden am 5. Februar 2015 in einer Projektsitzung der Universitätsleitung behandelt.

Internationale Besuche an der UZH

Von der Abteilung Internationale Beziehungen und der UZH offiziell empfangene Besuche:

25.08.14University of Tokyo Hospital, Tokyo, Japan: A. Kishi Svensson, The University of Tokyo Hospital: Besuch beim Dekanat der medizinischen Fakultät und Diskussion über eine mögliche Zusammenarbeit im Bereich Studierendenaustausch auf Master und PhD Stufe (J. Hodler, G. Zünd, C. Schirlo, M. Dupuis, Y. Inauen).
09.09.14Thammasat University, Bangkok, Thailand: U. Rathamarit, Vice Rector for Human Resources and Legal Affairs in Begleitung einer dreissigköpfigen Delegation: Empfang durch Ch. Schwarzenegger, Präsentation der UZH und Diskussion über eine künftige Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen (Ch. Schwarzegger, J. Planta).
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11.09.14Singapore Management University (SMU), Singapur: B. Tee, Associate Director, K.Y.F. Kai, Manager, Office of Global Learning: Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der UZH hat mit der SMU bereits ein Abkommen über den Studierendenaustausch geschlossen. Die SMU möchte diese erfolgreiche Zusammenarbeit nun auf die Rechtswissenschaften und auf sozialwissenschaftliche Fächer ausweiten (J. Planta, A. Orbann).
18.09.14Tokyo Institute of Technology - Tokyo Tech, Tokyo, Japan: Y. Mishima, President; Y. Takahashi: Austausch über die laufende Zusammenarbeit und über künftige Kooperationsmöglichkeiten (M. Hengartner, J. Planta).
26.09.14University of Victoria, Victoria, Kanada: S. Klenk, Director Global Engagement: Zur Diskussion stand die Ausweitung des Studierendenaustauschs auf die gesamtuniversitäre Ebene. Dies in Ergänzung zum bestehenden Austauschabkommen in den Wirtschaftswissenschaften (J. Planta, A. Orbann).
20.10.14University Tulsa, Tulsa, Oklahoma, USA: C. Large, Study Abroad Coordinator: Die Tulsa University ist an der Weiterführung des Studierendenaustauschs interessiert und möchte ihren Studierenden zusätzliche Mobilitätsmöglichkeiten bieten, beispielsweise in Form von Praktika an der UZH (K. Korsunsky, M. Egli, J. Planta, A. Orbann).
21.10.14Universität Bremen, Bremen, Deutschland: Besuch einer hochrangigen Delegation der Universität Bremen angeführt von Rektor B. Scholz-Reiter: Austausch über strategische Hochschulentwicklung im Bereich Forschung im Beisein des Rektors M. O. Hengartner, des Prorektors Forschung und Nachwuchsförderung, D. Wyler, und A. H. Jucker, Dekan der Philosophischen Fakultät (M. O. Hengartner, D. Wyler, A. H. Jucker, Y. Inauen, Ch. Kottler).
03.11.14Tianjin University, Tianjin, China: Besuch von J.Siegel, ehemaliger Studiendekan der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät und amtierender Dekan an der Tianjin University in Begleitung des Präsidenten J. Li und weiteren Repräsentantinnen und Repräsentanten der Tianjin University: Diskussion über eine künftige Zusammenarbeit im Studierendenaustausch mit der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät und Information über Kooperationsmöglichkeiten im Rahmen des bilateralen Forschungsprogramms des Bundes mit China durch R. Byland von der ETH Zürich. In den UZH News erschien am 25.11.2014 ein Interview mit Jay Siegel (M. O. Hengartner, B. Schmid, Y. Inauen, R. Wartenweiler).
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06.11.14Fudan University, School of Management, Shanghai, China: Besuch von L. Xu und I. Zhao vom International Exchange and Cooperation Office: Diskussion über die Verlängerung des Austauschabkommens auf Fakultätsebene (J. Planta, K. Korsunsky, A. Orbann).
06.11.14Copenhagen Business School, Kopenhagen, Dänemark: Präsentation beider Institutionen und Austausch über Erfahrungen mit Studierendenaustausch (A. Schacher).
25.11.14Tokyo Institute of Technology – Tokyo Tech, Tokyo, Japan: M. Nakashima, Professor of Mechanical and Environmental Informatics in Begleitung von vier Mitarbeitenden: Präsentation des Tokyo Institute of Technology und dessen Ziele im Bereich Internationalisierung bis 2016. Diskussion über die Zusammenarbeit im Bereich Studierendenmobilität (Y. Inauen, J. Planta, A. Orbann, A. Kolly).
27.11.14Waseda University, Tokyo, Japan: M. Matsukawa und A. Tanabe, Center for International Education: Die Vertreterinnen der Waseda University interessierten sich für das Studienangebot der UZH und stellten ihre neue Summer School vor. Auch bisherige Erfahrungen mit Studierendenaustausch zwischen beiden Institutionen kamen zur Sprache (J. Planta, A. Kolly).
01.12.14Universiti Malaysia Perlis (UniMAP), Malaysia: T. Syed Faizuddin Putra Jamalullail, UniMAP Chancellor und Kronprinz von Perlis, und K. Hussin, UniMAP Vice-Chancellor, trafen sich zu einem Gespräch mit Prorektor Ch. Schwarzenegger. Dem Gespräch ging ein Austausch zwischen einer Delegation von vierzehn Studierenden der UniMAP und VSUZH Vorstandsmitgliedern F. Meyer und M. Sudwoj voraus (Ch. Schwarzenegger, F. Meyer, M. Sudwoj, J. Planta, E. Blum).
10.12.14Kyoto University, Kyoto, Japan: D. Kohmoto und T. Araki, Kyoto University European Center, Heidelberg Office: Die Diskussion drehte sich um gemeinsame Aktivitäten im Nachgang des Swiss-Kyoto Symposiums. Das Swiss-Kyoto Symposium hatte am 21. und 22. November 2013 in Zürich stattgefunden. Rund 350 Forschende der Kyoto University, der Universität Zürich, der ETH Zürich und der EPF Lausanne hatten daran teilgenommen (K. Shimizu, Y. Inauen, R. Wartenweiler).
18.12.14Northeastern University, Boston, USA: G. Margliotti: Austausch über eine mögliche Zusammenarbeit im Bereich Studierendenmobilität (J. Planta, A. Orbann, E. Blum).

Internationaler Auftritt der UZH an Konferenzen, Auslandsbesuche

An internationalen Konferenzen wird der Kontakt mit bisherigen Partnerinstitutionen der UZH gepflegt. Zudem finden Treffen mit potentiellen neuen Partnern statt. Die UZH ist jeweils am Schweizer Stand vertreten.

16.-19.09.2014 Teilnahme an der Konferenz der European Association for International Education (EAIE), Prag, Tschechische Republik: Die Abteilung Internationale Beziehungen vertrat die UZH am Schweizer Stand und nutzte die Präsenz an der Bildungskonferenz für die Kontaktpflege mit Partneruniversitäten. Auf dem Programm standen Besuche bei der Karls Universität in Prag und der Masaryk Universität in Brünn. Weiter fanden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von über 20 bestehenden und potentiellen Partnerinstitutionen statt. In Zusammenarbeit mit anderen Schweizer Universitäten organisierte die Abteilung zudem einen Workshop zum Thema „Switzerland not without Europeans!“ unter Vorsitz von Yasmine Inauen, Leiterin der Abteilung Internationale Beziehungen. Der Workshop stiess bei den Messebesucherinnen und -besuchern auf grosses Interesse (Y. Inauen, A. Schacher, C. Hug).
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Nationale und internationale Netzwerke

30.10.2014 EuroScholars Annual General Meeting , München: Im Oktober trafen sich nordamerikanische Studierende, die im Rahmen des EuroScholars-Programm an einer europäischen Universität studieren, zum Midstay-Treffen in München. Die am Programm beteiligten LERU-Universitäten nutzten das Treffen für die Neubesetzung des Vorstands: Y. Inauen, Leiterin der Abteilung Internationale Beziehungen, wurde in den Vorstand gewählt (Y. Inauen, A. Orbann).
13.11.2014 International Relations of the Universities in Switzerland (IRUS), Genf: Am IRUS-Treffen präsentierte die Universität Genf ihre Erfahrungen mit strategischen Partnerschaften, Knowledge Alliances und Summer Schools. Weitere Themen waren der Studierendenaustausch in Europa und Best Practices zur Förderung der Mobilität von Schweizer Studierenden (A. Schacher, C. Hug).
30.11.2014 Internationale Bodensee-Hochschule (IBH) Ausland Lenkungsgruppentreffen und Plenumssitzung, Friedrichshafen: Nach einer Präsentation der Zeppelin Universität in Friedrichshafen mit anschliessender Führung, berichteten die Verantwortlichen über die IBH-Summer School im August und über die Cultural Rotation Events. Anschliessend wurde ein Bericht über die Vernetzung der einzelnen Arbeitsgruppen der IBH vorgestellt (A. Orbann).

Die wichtigsten Netzwerke und Mitgliedschaften der UZH.

Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit der Abteilung Internationale Beziehungen

01.-12.09.2014 Begrüssungsprogramm für Austauschstudierende: Die Abteilung Internationale Beziehungen organisierte dieses Herbstsemester ein Begrüssungsprogramm für Incoming-Studierenden mit verschiedenen Programmpunkten: Eine Führung im Landesmuseum und der Besuch einer Gemeinderatssitzung vermittelte den Studierenden einen Einblick in die Geschichte und das politische System der Schweiz. Im Angebot standen weiter der Besuch des Völkerkundemuseums und eine Führung in der Zentralbibliothek Zürich. Auch kulinarisch kamen die Studierenden auf ihre Kosten: zu einem "internationalen Picknick" im botanischen Garten brachten sie nationale und regionale Spezialitäten aus ihren Heimatländern mit.

Zum Abschluss dieses zweiwöchigen Programms hiess die Abteilung Internationale Beziehungen bei der offiziellen Begrüssungsveranstaltung alle Austauschstudierenden willkommen und informierte über organisatorische Belange des Studiums an der UZH. Die Studierenden lernten das Sprachenzentrum, die Krankenkassenberatung des Vereins Studentische Rechtsberatung (ReBeKo) und die Zürcher Sektion des Erasmus Student Network (ESN) kennen. Rund 230 Personen nahmen an der Veranstaltung teil.
02.10.14 und 07.02.14 Informationsveranstaltung zum Studierendenaustausch: Die Abteilung Internationale Beziehungen informierte interessierte Studierende über die Austauschprogramme der UZH. Eine ehemalige Austauschstudentin der UZH berichtete über ihre Erfahrungen an der Université de Laval in Québec, Kanada.
06.10.14 Treffen der Fachkoordinator/-innen: Austausch über erste Erfahrungen mit dem Swiss-European Mobility Programme, der Schweizer Übergangslösung für das EU Programm Erasmus+.
13.11.14 Lange Nacht der Karriere: Die Abteilung Internationale Beziehungen organisierte ein Vortragsmodul zum Thema "Arbeiten im internationalen Umfeld" an der Langen Nacht der Karriere. Mit Referentinnen und Referenten der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), UNICEF Schweiz, swissnex und Novartis erzählten Berufsleute aus sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern von ihrem Werdegang. Über 200 Zuhörerinnen und Zuhörer interessierten sich für das Modul. An einem Stand im Lichthof informierte die Abteilung Internationale Beziehungen über Austauschmöglichkeiten und internationale Praktika.
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25.11.2014 Informationsveranstaltung zur Bewerbung: Die Veranstaltung richtete sich an Studierende, die sich für weltweite Austauschplätze interessieren. Die Studierenden erhielten Informationen zum Bewerbungsverfahren und Tipps zu ihren Bewerbungsdossiers. Die Veranstaltung wurde in dieser Form zum ersten Mal durchgeführt. Rund 70 Personen nahmen daran teil.

Bilaterale Programme der Schweiz

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation hat seit 2008 Forschungskooperationen mit prioritären Ländern intensiviert (China, Indien, Japan, Korea, Südafrika, Russland, Brasilien, Chile). Die gesamtschweizerische Koordination dieser Programme wurde jeweils zwei Universitäten übergeben. Sie entwickeln eine Strategie, koordinieren Schwerpunkte und verhandeln diese mit Partnerinstitutionen im entsprechenden Land.

Bilaterale Zusammenarbeit mit China und Japan

Die bilateralen Programme mit den genannten Ländern werden von der ETH und der UZH gemeinsam koordiniert. Die ETH übernimmt dabei die Rolle des Leading House (LH), die UZH diejenige des Associated Leading House (ALH). Am 19. September 2013 wurde der entsprechende Vertrag mit einer Laufzeit von 2013-2016 unterzeichnet.

18.-21.11.14Joint Working Group Meeting China-Schweiz, Peking, China: Das Treffen diente dem Austausch über die Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und China im Rahmen des Sino-Swiss Science and Technology Programme (SSSTC) und der Diskussion über künftige Massnahmen zur Förderung der Forschungszusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. (Y. Inauen).
12.12.14Joint Committee Meeting Japan-Schweiz, Bern: Beim hochrangigen Meeting wurden bisherige Instrumente zur Förderung der Forschungskooperation zwischen Japan und der Schweiz evaluiert und die künftige Ausrichtung des Programms diskutiert. Die UZH war vertreten durch den Prorektor Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Ch. Schwarzenegger und Y. Inauen, Leiterin der Abteilung Internationale Beziehungen.

Japanese-Swiss Joint Workshop on Healthy Aging

In ihrer Funktion als Associated Leading House organisiert die UZH in Zusammenarbeit mit der Japan Science and Technology Agency (JST) einen bilateralen Workshop zum Thema "Healthy Aging". Der Workshop findet vom 18.-20. März 2015 in Tokio statt. Die Scientific Chairs des Workshops sind Prof. Dr. Mike Martin, geschäftsführender Direktor des UFSP Dynamik Gesunden Alterns an der UZH und von Prof. Dr. Mihoko Otake vom Department of Mechanical Engineering and der Chiba University in Japan. Am interdisziplinären Workshop werden Forschende der Universitäten Basel, Bern, Lausanne, Genf und Zürich, der ETH Zürich und der EFP Lausanne sowie der Fachhochschule Westschweiz teilnehmen. Die logistische Betreuung des Workshops obliegt der Abteilung Internationale Beziehungen. Sie wird unterstützt vom Science and Technology Office der Schweizer Botschaft in Japan.

Pilotprojekt Zusammenarbeit mit swissnex

swissnex ist ein Netzwerk von Wissenschaftshäusern, das vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) betrieben wird. Gegenwärtig gibt es swissnex-Zentren in Boston, San Francisco, Singapur, Shanghai, Bangalore und Rio de Janeiro.

Die Abteilung Internationale Beziehungen steht in regelmässigem Kontakt mit diesen Aussenstellen und vertritt die Interessen der UZH. Um die Zusammenarbeit zu intensivieren, hat die Abteilung Internationale Beziehungen im Rahmen eines zweijährigen Pilotprojekts (2013-2014) Mandate mit den Swissnex Boston, San Francisco, Singapur, China und Indien vereinbart.

Im Rahmen dieser Mandate haben Absolventinnen und Absolventen der UZH die Möglichkeit, ein sechsmonatiges Praktikum an einem swissnex-Zentrum zu absolvieren. In der Berichtsperiode befanden sich Praktikantinnen und Praktikanten der UZH an den swissnex Boston, San Francisco, Bangalore und Shanghai.

Asia Science Day

Am 21. Oktober 2014 fand and der Universität Zürich der Asia Science Day statt. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich und dem Schweizer Wissenschaftsnetz organisiert. Ziel war, Forschende aus dem Raum Zürich über aktuelle Entwicklungen im Bereich Forschung und Innovation in Asien zu informieren. Rektor Michael O. Hengartner eröffnete die Veranstaltung. Er betonte die Bedeutung des asiatischen Raums in der internationalen Bildungs- und Forschungslandschaft. Es folgten Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten für Forschungskooperationen und Kurzpräsentationen von den Vertreterinnen und Vertretern des Schweizer Wissenschaftsnetzes in Asien. Daniel Kübler, Professor für Politikwissenschaften an der UZH, liess die Zuhörenden schliesslich von seinen Erfahrungen mit Forschungszusammenarbeit in China profitieren.
In den UZH News ist am 30. Oktober 2014 ein Veranstaltungsbericht mit dem Titel Forschen auf der Überholspur erschienen.

North America Science Day

Unter dem Titel North America Science Day luden die Abteilung Internationale Beziehungen und das Schweizer Wissenschaftsnetz in Nordamerika am 27. Oktober 2014 zu einer Veranstaltung über Kooperationsmöglichkeiten mit Nordamerika. Nach Ansprachen von Rektor Michael O. Hengartner, Botschafter Mauro Moruzzi vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation sowie der US-Botschafterin Suzan G. Levine, stellten sich die Vertreterinnen und Vertreter des Schweizer Wissenschaftsnetzes in Nordamerika vor. In Form von zwei Fallstudien berichteten die Gründer der UZH-Startup Firma Flatev von der Lancierung ihres Produkts auf dem amerikanischen Markt und Jean-Marc Fritschy, Direktor des Zentrums für Neurowissenschaften, von der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Oxford University und der kanadischen McGill University.

Besuche von Vertreterinnen und Vertretern der swissnex Aussenstellen:

25.08.14swissnex Singapore: Suzanne Hraba-Renevey, CEO: Die Leiterin des swissnex in Singapur informierte über Neuerungen zur Swiss Education Fair in Singapur und identifizierte mögliche Bereiche für eine künftige Zusammenarbeit zwischen der UZH und swissnex Singapore (Y. Inauen, J. Planta).
22.10.14swissnex Brazil, Rio de Janeiro: Gioia Deucher, CEO; Malin Borg, Operations and Project Manager: Themen des Treffens waren die bestehende Zusammenarbeit zwischen der UZH und Institutionen in Brasilien und künftige Kooperationsmöglichkeiten mit swissnex Brazil auf institutioneller Ebene. Zur Diskussion standen ausserdem künftige Veranstaltungen zur Promotion von Schweizer Hochschulen in Brasilien (Y. Inauen, J. Planta).
17.12.14swissnex China, Shanghai: Besuch von Isabel Goetz, Verantwortliche für Personalfragen und Events bei swissnex China: Austausch über bisherige Erfahrungen mit UZH-Praktikantinnen und Praktikanten bei swissnex China und Planung künftiger Projekte (Y. Inauen, R. Wartenweiler).

Europäischer Austausch (Swiss-European Mobility Programme SEMP)

Der Bund gab am 19. September 2014 bekannt, dass er die Schweizer Übergangslösung für das sistierte EU Programm Erasmus+ für die Jahre 2015 und 2016 beibehalten will. Schweizer Studierende können somit auch in den kommenden Jahren am europäischen Studierendenaustausch teilnehmen. Die Schweiz nimmt dabei im Status eines Drittlandes am Programm teil, wobei der Bund für die Kosten aufkommt. Die Übergangslösung läuft unter dem Namen Swiss-European Mobility Programme (SEMP). Die EU hatte die Beteiligung der Schweiz am Programm Erasmus+ in Folge des Abstimmungsresultats vom 9. Februar 2014 sistiert.

Austauschmöglichkeiten für Studierende der UZH

Die Universität Zürich unterhält im Rahmen des Swiss-European Mobility Programme zurzeit über 400 Austauschverträge in 50 Fächern mit rund 200 Partneruniversitäten in ganz Europa. Die Verträge bilden die Grundlage für den Studierendenaustausch zwischen der Universität Zürich und den Partneruniversitäten.

Unter folgendem Link finden sich Informationen über den Europäischen Austausch sowie eine Übersicht über die Partneruniversitäten der UZH.

Teilnehmende im Herbstsemester 2014:
Outgoing: 215 Studierende
Incoming: 145 Studierende

Teilnahme an Veranstaltungen und Mitarbeit in Arbeitsgruppen:

06.10.14 Treffen der Fachkoordinator/-innen: Austausch von Praxiserfahrungen mit Studierendenaustausch im Rahmen des Swiss-European Mobility Programme, der Schweizer Übergangslösung für das sistierte EU Programm Erasmus+ (A. Schacher, C. Hug).
12.11.2014 Erasmus-Referenzgruppe, Solothurn: Diskussion über die Höhe der Zuschüsse für die Teilnahme an den verschiedenen Mobilitätsangeboten und über die Anpassung von Prozessen in der Studierendenmobilität an die neuen Rahmenbedingungen im Swiss-European Mobility Programme (A. Schacher).
26.11.2014 Erasmustag, Solothurn: Der erste Teil des Tages diente zur Klärung von Fragen zur Schweizer Übergangslösung für das Erasmus+-Programm. Am Nachmittag hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, verschiedene Workshops rund um das Thema Mobilität zu besuchen. Die Abteilung Internationale Beziehungen trug mit einem Referat von A. Schacher zur Ausgestaltung des Workshops „Abläufe rund um die Incoming-Mobilität“ bei (A. Schacher, C. Hug).

Weltweite Abkommen

Gesamtuniversitäre Abkommen

© KEYSTONE

Studierende aller Fakultäten haben die Möglichkeit, über die gesamtuniversitären Abkommen für ein oder zwei Semester an einer Partneruniversität ausserhalb Europas zu studieren.
Teilnehmende im Herbstsemester 2014:
Outgoing: 48 Studierende
Incoming: 33 Studierende

Fakultätsabkommen

Die Abteilung Internationale Beziehungen betreut in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftswissenschaftlichen, der Rechtswissenschaftlichen und der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät Studierende, die im Rahmen eines  Fakultätsabkommens für ein oder zwei Semester an der UZH bzw. an einer Partneruniversität im Ausland studieren.

Teilnehmende im Herbstsemester 2014:

Outgoing Incoming
WWF 17 Studierende 12 Studierende
RWF 24 Studierende 13 Studierende
MNF keine  keine

International Student Exchange Program (ISEP)

ISEP ist ein globales Netzwerk von Universitäten, über das Studierende aus diversen Fachbereichen ein Austauschsemester absolvieren können.

Teilnehmende im Herbstsemester 2014:
Outgoing: 4 Studierende
Incoming: 5 Studierende

Eingeladene Gaststudierende

Abteilung Internationale Beziehungen und die Abteilung Studierende bieten neu administrative Unterstützung für Institute bei der Betreuung von ausländischen Gaststudierenden. Die Gaststudierenden haben die Möglichkeit, im Rahmen eines Forschungsprojekts einen maximal zwölfmonatigen Aufenthalt an einem Institut der UZH zu verbringen.
Incoming Herbstsemester 2014: 14 Studierende

Heyning-Roelli Stiftung

Die Heyning-Roelli Stiftung unterstützt die Mobilität von begabten, wirtschaftlich schwachen Studierenden im Rahmen von Austauschprogrammen. Die UZH und die ETH haben Einsitz im Stiftungsrat, wobei die UZH durch die Abteilung Internationale Beziehungen vertreten ist.
7 Incoming- und 4 Outgoing-Studierende der UZH haben für das akademische Jahr 2014/15 von der Heyning-Roelli Stiftung ein Stipendium erhalten.

Bundesstipendien

Die Eidgenössische Stipendienkommission für ausländische Studierende (ESKAS) verleiht Forschungsstipendien an ausländische Doktorierende und Post-Docs aller Fachrichtungen.

Die Abteilung Internationale Beziehungen betreut nebst den Stipendiat/innen der UZH auch diejenigen der Zürcher Hochschule der Künste, der Universität Luzern und der Hochschule Luzern. Im Studienjahr 2014/15 erhielten 42 Studierende, Doktorierende und Post-Docs aus 26 Ländern ein Stipendium für einen Aufenthalt an einer der genannten Hochschulen, 32 davon für einen Aufenthalt an der UZH.

Weitere Informationen zu den Stipendien der ESKAS finden sich auf der Webseite des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation.

Nord-Süd-Kooperation

Die Nord-Süd-Kooperation fördert den Wissensaustausch und den interkulturellen Dialog mit wissenschaftlichen Institutionen in Afrika. Es können nachhaltige Projekte in der Forschung, in der Lehre sowie zum Aufbau von institutionellen Kapazitäten unterstützt werden.

Neues Förderinstrument: Mobilitätsstipendien

Im November 2014 publizierte die Nord-Süd-Kooperation einen Call für neue Mobilitätsstipendien. Für das akademische Jahr 2015/16 werden drei Stipendien an Masterstudierende und Doktorierende von afrikanischen Universitäten vergeben, die ein bis zwei Semester an der UZH studieren wollen. Bedingung für die Vergabe der Stipendien ist ein Interesse der betreuenden UZH Professorin oder des betreuenden UZH Professors an einer Zusammenarbeit mit der Heiminstitution der/des Mobilitätsstudierenden.

Unterstützte Projekte

06.07.-08.07.2014 Delegationsbesuch und Symposium an der Makerere University, Uganda Eine Delegation bestehend aus dem Prorektor Medizin und Naturwissenschaften, D. Wyler, und dem Prodekan der Medizinischen Fakultät, R. Weber, sowie Forschenden der UZH und des USZ/KiSpi besuchten die Makerere University, das Infectious Disease Institute (IDI) und das College of Veterinary Medicine, Animal Resources and Biosecurity. Die Delegation wurde von Y. Inauen, Leiterin Abteilung Internationale Beziehungen, und S. Elmer, Koordinatorin Nord-Süd, begleitet. Im Zentrum des Besuchs stand die Teilnahme am human- und veterinärmedizinischen Symposium "One Health", welches als Plattform zur Vertiefung bestehender und Abklärungen neuer Kooperationsprojekt diente. Der Delegationsbesuch und das Symposium wurden mit Unterstützung der Abteilung Internationale Beziehungen organisiert.
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07.07.-09.07.2014 Summer School in angewandter Ethik an der Makerere University, Uganda: Zum fünften Mal fand eine Summer School der Arbeits- und Forschungsstelle für Ethik an der Makerere University statt. Nachwuchsforschende und etablierte Forschende der UZH und der Makerere University präsentierten ihre Arbeiten zum Thema "Global Justice" (P. Schaber, A. Rechsteiner, A. Goppel, S. Richli).
07.07.-11.07.2014 Summer School in Sozialanthropologie an der Makerere University, Uganda: In der Summer School zum Thema "Managing interdisciplinary and transnational PhD projects with special focus on selected qualitative methods" erarbeiteten die ugandischen und Zürcher Mitglieder der Forschungsgruppe "Disability and Technology" die methodischen Grundlagen für ihre Masterarbeiten und Dissertationsprojekte (G. Beckmann, A. Müller, F. Rickli, M. Schuler, R. Schwere).
04.08.-05.08.14Forschungsaufenthalt am Universitätsspital Zürich: Im Rahmen des von der Nord-Süd-Kooperation unterstützen "Study on Outcome related Tuberculosis-HIV drug-concentration (SOUTH)" besuchte die Doktorandin Christine Sekaggya des Infectious Disesase Institute der Makerere University ihre Projektpartner am USZ (J. Fehr, USZ).
01.10.14-30.09.15Ergänzungsstipendium für einen Studienaufenthalt an der UZH: Ein Doktorand der University of Education, Winneba-Ghana, wird für einen einjährigen Studien- und Forschungsaufenthalt am Institut für Erziehungswissenschaften der UZH finanziell unterstützt. Beim einmaligen Ergänzungsstipendium zu einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes handelt es sich um ein Pilotprojekt für die Einführung von regulären Mobilitätsstipendien (K. Niebert, A. Sam).
16.11.-22.11.14Aufenthalt für Staff Training am Infectious Disease Institute (IDI), Uganda: Im Rahmen des "Diabetes Screening Programm in Kampala" und von "SUCH (Swiss Ugandan Cooperation in HIV)" schulten ein Oberarzt und eine Study Nurse des Universitätsspitals Zürich Pflegepersonal und Ärzte des IDI für ein Diabetes Screening (Chr. Grube, O. Tschopp, USZ).

Projekte zum Aufbau neuer Kooperationen mit indischen Institutionen

Im Auftrag der Universitätsleitung unterstützt die Abteilung Internationale Beziehungen den Aufbau neuer Forschungskooperationen mit indischen Institutionen. In diesem Rahmen fanden bereits im Februar 2014 zwei wissenschaftliche Workshops der UZH in Indien statt.

Unter dem Titel "Exploring Partnerships – A Dialogue between Indian and Swiss Social Scientists" fand vom 11.-12. September 2014 der dritte UZH Indien-Workshop am Tata Institute of Social Sciences in Mumbai statt. Die UZH war mit sieben Forschenden aus den Disziplinen Humangeographie, Ethnologie, Soziologie, Religionswissenschaften und Politikwissenschaften vertreten. Der Workshop wurde von Dr. Urs Geiser (Geographisches Institut) organisiert.

Neue Abkommen

Die Abteilung Internationale Beziehungen unterstützt Fakultäten und Institute beim Aufbau neuer Abkommen im Bereich der Mobilität von Dozierenden, Doktorierenden und Studierenden.

August 2014 Kyoto University, Kyoto, Japan: Unterzeichnung eines Austauschabkommens auf gesamtuniversitärer Ebene (2 Jahresplätze).
Universidad Nacional de Colombia, Bogota, Kolumbien: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding mit der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät (B. Schmid, Dekan MNF). 
Nanyang Technological University, Singapur: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding und eines Abkommens zum Studierendenaustausch auf gesamtuniversitärer Ebene (6 Jahresplätze).
September 2014 Tulane University, New Orleans, USA: Unterzeichnung eines Austauschabkommens auf Fakultätsebene mit der Rechtswissenschaftliche Fakultät (2 Jahresplätze; C. Kaufmann, Dekanin Rechtswissenschaftliche Fakultät).
Oktober 2014 Leibnitz Institut für europäische Geschichte, Mainz, Deutschland: Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit dem Institut für Hermeneutik und Religionsphilosophie (C. Tietz, Leiterin Institut für Hermeneutik und Religionsphilosophie).
Instituto Profesional Alemán Wilhelm von Humboldt, Santiago, Chile: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding mit dem Institut für Erziehungswissenschaften (I. von Hedderich, Lehrstuhl Sonderpädagogik).
Ministry of Food Agriculture and Livestock of the Republic of Turkey, Ankara, Türkei: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding mit der Vetsuisse-Fakultät (B. von Rechenberg, Dekanin Vetsuisse-Fakultät).
November 2014 Universität Konstanz, Fachbereich Politik und Verwaltungswissenschaften, Konstanz, Deutschland: Unterzeichnung eines Abkommens zur Modulmobilität mit dem Institut für Politikwissenschaft (F. Gilardi, Leiter Institut für Politikwissenschaft).
Pusan National University, Busan, Korea: Unterzeichnung eines Austauschabkommens auf gesamtuniversitärer Ebene (2 Jahresplätze).
Université Saint-Joseph, Faculté des Lettres et des sciences humaines und Faculté des sciences religieuses, Beirut, Libanon: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding und eines Abkommens zum Studierendenaustausch mit dem Asien-Orient Institut und dem Religionswissenschaftlichen Seminar (2 Jahresplätze; U. Rudolph, Co-Direktor Asien-Orient Institut; D. Lüddeckens, Leiterin Religionswissenschaftliches Seminar).
Dezember 2014 Mandalay University, Mandalay, Myanmar: Unterzeichnung eines gesamtuniversitären Memorandum of Understanding auf Inititative des Instituts für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft (ISEK) (G. Winterberger, Geschäftsführer ISEK).
University of Colombo, Colombo, Sri Lanka: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding mit dem Geographischen Institut (Sara Fabrikant, Professor Geographic Information Visualization & Analysis (GIVA)).

Doktoratsstufe

Cotutelle de Thèse

Für eine Cotutelle de Thèse sind Doktorierende an zwei Universitäten eingeschrieben und haben an beiden Institutionen jeweils eine Betreuungsperson. Die Doktorierenden verbringen mindestens einen Drittel der Doktoratszeit an der Partneruniversität. Aktuell gibt es an der UZH 25 laufende Cotutelle-Kooperationen. Im HS 2014 wurden drei neue Cotutelle-Verträge abgeschlossen.