Newsletter 2013 / 2

Das Wichtigste in Kürze

  • Internationale Strategie: Ende November wurde die internationale Strategie 2014-2020 von der Universitätsleitung und Anfang Dezember von der Erweiterten Universitätsleitung genehmigt.
  • Swiss-Kyoto Symposium: Über 350 Forschende aus verschiedenen Fachgebieten nahmen Ende November am Swiss-Kyoto Symposium teil, das die ETH gemeinsam mit der UZH sowie der Kyoto University und der EPFL organisierten. Mehr als 100 der teilnehmenden Wissenschafter/innen reisten aus Japan nach Zürich.
  • Wachsendes Austauschangebot: Jedes Jahr schliessen Institute der UZH neue Fachabkommen mit Partnerinstituten an Universitäten auf der ganzen Welt und erweitern so die Austauschmöglichkeiten für ihre Studierenden. Neu können seit Juli Chemie-Studierende nach Hongkong und seit November Studierende der Politikwissenschaft für einen Austauschaufenthalt nach Rabat, Marokko.


Aktivitäten der Kommission Internationale Beziehungen

20.09.13 In der zweiten Sitzung der Kommission Internationale Beziehungen wurde der im März 2013 vordiskutierte und über den Sommer von den Vorständen der Fakultäten und Stände kommentierte Entwurf einer Internationalisierungsstrategie überarbeitet. Nach der Vernehmlassung bei den Vorständen von Fakultäten und Ständen hat die Universitätsleitung mit Beschluss vom 28. November 2013 die Internationalisierungsstrategie genehmigt. Am 3. Dezember 2013 wurde sie auch durch die Erweiterte Universitätsleitung einstimmig angenommen. Die nächste Sitzung der Kommission Internationale Beziehungen findet am 28. Februar 2014 statt.

Internationale Besuche an der UZH

Von der Abteilung Internationale Beziehungen und der UZH offiziell empfangene Besuche:

30.07.13National University of Singapore (NUS): F.W. Goh, International Relations Office NUS; Gespräch über das bestehende Austauschabkommen zwischen der NUS und der UZH (Y. Inauen, J. Planta).
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16.09.13University of Malaya, Kuala Lumpur, Malaysia: A.B. Mahmud, Deputy Vice Chancellor; M.S. Azirun, Dean Faculty of Science; S. Mekhilef, Deputy Dean Faculty of Engineering; T.K. Abidin, Deputy Dean Faculty of Medicine; N.C. Hua, Deputy Director International & Corporate Relations Office; Präsentation der UZH und Gespräch über mögliche Zusammenarbeit (G. Spinas, Prodekan Akademische Nachwuchsförderung MeF; N. Backhaus, Geographisches Institut; S. Trakulhun, UFSP Asien und Europa, Y. Inauen).
24.09.13Pontificia Universidad Católica del Perú (PUCP), Lima, Peru: A. Castro, Director; E. Gonzalez, Vicerectorado Academico; Besuch des Geographischen Instituts und Übergabe des unterzeichneten Memorandum of Understanding (M. Hengartner, Dekan MNF; D. Wyler, Prorektor Medizin und Naturwissenschaften; Ch. Huggel, L. Vicuña, Geographisches Institut, J. Planta).
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30.09.13Beijing Normal University (BNU), Peking, China: C. Weidong, Vice President; L. Tao, Program Coordinator International Exchange and Cooperation; Gespräch über die Ausbaumöglichkeiten der bestehenden Kooperationen, insbesondere auf dem Gebiet der Literaturwissenschaft (Sinologie, Germanistik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft). (A. Fischer, Rektor; W. Behr, Direktor UFSP Asien und Europa; S. Zanetti, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft; Y. Inauen, X. Goślicka).
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09.10.13University Gjilan, Gjilan, Kosovo: A. Sahiti, Head Department for International Relations: Vorstellung der neu gegründeten Universität Gjilan und Gespräch über mögliche Kooperationen (J. Planta).
28.10.13Peking University, Research Institute for Higher Education, Peking, China (http://english.pku.edu.cn/): W. Min, Director Institute of Economics; X. Chen, Graduate School of Education; C. Guo, Ass. Researcher; L. Sun, Educational Counsellor Chinese Embassy Bern. Austausch über die Rolle der Hochschulen für Forschung und Entwicklung sowie über das Management und die Erfolgsmessung von Forschungsprojekten (A. Fischer, W. Behr, A. Riemenschnitter, J. Planta).
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28.10.13Delegation of Chinese Academy of Sciences (CAS), China: W. Shen, Experimental Physicist and Member of the Presidium CAS Academic Division; L. Zhang, Pharmaceutical Chemist at Peking University; J. Chu, Experimental Physicist, Shanghai Institute of Applied Physics; T. Li, Director-General General Office of CAS Academic Division; G. Xie, Deputy Director General Office of CAS Academic Division, Q. Peng, General Office of CAS Academic Division; L. Zhao, J. Jia, Institute of Policy and Management.
Besuch einer Delegation der Chinese Academy of Sciences an der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW). Die CAS wurde 1949 gegründet und ist die nationale Akademie Chinas für Naturwissenschaften (http://english.cas.cn). Sie untersteht direkt dem Staatsrat der VR China, ist eine der führenden Forschungsinstitutionen Chinas und fungiert auch als Think-Tank der Regierung für Fragen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung sowie des Fortschrittes im Sektor Science and Technology. Der Besuch der Delegation bei SATW und UZH galt dem Thema Technologietransfer (A. Ruf, SATW; A. Sigrist, unitectra; D. Wyler, Prorektor Medizin und Naturwissenschaften; Y. Inauen, J. Planta).
12.11.13Hokkaido University (Helsinki Office), Sapporo, Japan: T. Salomaa, Deputy Director. Gespräch über die Möglichkeit eines Studierendenaustausches zwischen der Hokkaido University und der UZH (J. Planta).
13.11.13Universiteit Utrecht, Holland: M. de Bekker, Chief Financial Officer; E. den Boer, Director Faculty of Law, Economics and Governance; F. J. van Dijk, Director Faculty of Social and Behavioural Sciences; C. Jansen, Director of Communications and Marketing.
Besuch einer Delegation der Universität Utrecht (www.uu.nl/en/Pages/default.aspx), die – wie die UZH – Mitglied der LERU ist. Der Besuch der Delegation galt Gesprächen insbesondere zu den Themen Governance, Organisationsentwicklung, Steuerung und Finanzierung (S. Schnyder, Direktor Finanzen, Personal und Infrastruktur, H. Gall, Dekan Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät; Ch. Schwarzenegger, Dekan Rechtswissenschaftliche Fakultät; A. Keller, Leiterin EU GrantsAccess; B. Müller, Stv. Leiter Kommunkation; R. Stupf, Leiter Fachstelle Web und Informationsmanagement, Y. Inauen, J. Planta).

Internationaler Auftritt der UZH an Konferenzen, Auslandsbesuche

10.-13.09.13 Teilnahme an der Konferenz der European Association for International Education (EAIE), Istanbul, Türkei: Vertretung der UZH am Schweizer Stand. Besuch der Istanbul University, der Bilgi University und der Bogazici University. Es fand ein Treffen mit den Partnern des LERU-Programms EuroScholars statt, in dessen Zentrum die Diskussion von Massnahmen stand, um die Anzahl teilnehmender Studierender zu erhöhen. Wichtiger Bestandteil der EAIE sind Gespräche mit bestehenden oder möglichen Partneruniverisitäten, in diesem Rahmen fanden an der diesjährigen EAIE Treffen mit 19 Partneruniversitäten statt, darunter die University of Reading, die University of Queensland, die Tokyo Metropolitan University, die FU Berlin, die Lund University, die University of London, die Stellenbosch University, die Copenhagen University und die Pontificia Universidad Catolica de Chile (Y. Inauen, J. Planta, A. Schacher).
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Bilaterale Programme der Schweiz

Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung hat Forschungskooperationen mit prioritären Ländern aufgebaut (China, Indien, Japan, Korea, Südafrika, Russland, Brasilien, Chile). Die gesamtschweizerische Koordination dieser Programme obliegt jeweils zwei Universitäten. Sie entwickeln eine Strategie, koordinieren Schwerpunkte und verhandeln diese mit den Partnerinstitutionen im entsprechenden Land.

Gesamtschweizerische Koordination der bilateralen Zusammenarbeit mit China, Japan und dem asiatisch-pazifischen Raum 2013-2016: ETH und UZH

Die genannten Länder werden von der ETH und der UZH gemeinsam koordiniert. Die ETH übernimmt dabei die Rolle des Leading House (LH), die UZH diejenige des Associated Leading House (ALH). Am 19. September 2013 haben ETH und UZH den entsprechenden Vertrag mit einer Laufzeit von 2013-2016 unterzeichnet.

China: Sino Swiss Science and Technology Cooperation (SSSTC)

Das SSSTC-Programm fördert die Zusammenarbeit von Forschenden aus der Schweiz und China. Mehrere SSSTC-Workshops – «Stepping Stone Symposia» (s. ETH global, SSSTC/Stepping Stone Symposia) – mit Beteiligung von Forschenden der UZH haben im Oktober und November in China stattgefunden:

15.-16.10.13 (Beijing)PUHSC-SSSTC Joint Symposium
Chinese Partner: Peking University Health Science Center
18.-19.10.13 (Shanghai)Cancer and Brain Disorders
Main Chinese Partners: Shanghai Jiao Tong University, School of Medicine, and Institute of Neuroscience, SIBS, Chinese Academy of Sciences
24./25.10.13 (Shanghai)Natural Products and Drug Discovery
Chinese Partner: Shanghai Institute of Materia Medica, Chinese Academy of Sciences
3./4.11.13 (Hangzhou)Medical Technology
Main Chinese partner: Zhejiang University, School of Medicine
6./7.11.13 (Shanghai)Medical Technology
Main Chinese partners: Shanghai Jiao Tong University, Med-X School

Asien-Pazifik: Umfrage und Workshop zu zukünftigen Schwerpunktländern im asiatisch-pazifischen Raum

Im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat die ETH Zürich als Leading House für den asiatisch-pazifischen Raum eine breit angelegte Umfrage unter den Schweizer Hochschulen, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen durchgeführt. Ziel der Umfrage war es, zu erfahren, in welchen Ländern Schweizer Forschende bereits Forschungskooperationen pflegen, und für welche Länder ein besonderes Interesse hinsichtlich zukünftiger Zusammenarbeit besteht.

Die Resultate der Umfrage wurden an einem gemeinsamen Workshop "Collaboration in research, education and innovation between Switzerland and the Asia-Pacific region" am 27. November 2013 vorgestellt und diskutiert. Gut 50 Vetreterinnen und Vertreter der Hochschulen nahmen daran teil. Mehr Informationen finden sich auf den Seiten von ETH global.

Swiss-Kyoto Symposium

Über 350 Forschende nahmen am 21. und 22. November 2013 am Swiss-Kyoto Symposium an der ETH und der UZH teil. Das Symposium wurde auf Initiative der japanischen Kyoto University von den beiden Zürcher Hochschulen mit Unterstützung der Kyoto University und der EPFL organisiert. Es bildete den Auftakt der Feierlichkeiten im Rahmen der 2014 bevorstehenden 150-Jahr-Feier der diplomatischen Beziehungen zwischen Japan und der Schweiz.

Eröffnet wurde das Symposium von Repräsentanten der vier Hochschulen und vom japanischen Botschafter in der Schweiz. Für die UZH sprach der rector designatus Michael Hengartner über den Forschungsplatz Zürich, der von den beiden grossen Hochschulen ETH und UZH und deren Verhältnis der drei "C" – Complementarity, Competition, Cooperation – geprägt sei. Prorektor Daniel Wyler stellte an der Eröffnung das Engagement der UZH im Bereich Forschung und ihre Forschungsschwerpunkte vor. Im Anschluss unterzeichneten die Kyoto University und die UZH ein Memorandum of Understanding.

Über 100 Forschende reisten für das Symposium aus Japan nach Zürich. Der wissenschaftliche Austausch fand in sechzehn wissenschaftlichen Parallel Sessions statt, die je von einem oder einer Forschenden aus Japan und der Schweiz geleitet wurden. Die Sessions deckten eine grosse Bandbreite von Wissenschaftsgebieten ab und reichten von Advanced Bio- and Nanotechnology bis Virtual Ape, der anthropologischen Session unter der Leitung von Prof. Dr. Ch. Zollikofer. Fünf der wissenschaftlichen Sessions wurden von Angehörigen der UZH geleitet: neben der Session zur Anthropologie waren dies eine Session zur Chemie (Prof. Dr. R. Alberto), zu Banking and Finance (Prof. Dr. W.E. Farkas), zur Pflanzenbiologie (Prof. Dr. K. Shimizu) und zu Philosophie/Japanologie (PD. Dr. S. Müller). 25 weitere UZH-Angehörige nahmen an verschiedenen Sessions als Speaker teil.

Mehr Informationen zum Swiss-Kyoto Symposium finden sich in einem Artikel von UZH News und auf der Seite von ETH global.

Pilotprojekt Bildungsmessen

Die Abteilung Internationale Beziehungen vertritt die UZH im Rahmen des Pilotprojekts "Internationaler Auftritt der UZH" während zweier Jahre an Bildungsmessen, an denen sich Schweizer Aussenstellen (Botschaften, Swissnex) und andere Schweizer Universitäten beteiligen. Sie arbeitet dafür mit Fakultätsvertreter/innen und Austauschstudierenden zusammen.

28.09.13 Go Global Expo, Montreal, Kanada: Teilnahme an der Bildungsmesse in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Botschaft in Kanada und dem Konsulat in Montreal (Austauschstudentin der UZH).

Nationale und internationale Netzwerke

01.07.13Treffen der deutschsprachigen ISEP-Universitäten, Hannover: Am Treffen waren die beiden Ansprechpartner der ISEP-Zentrale in Washington DC anwesend. Es wurden für die deutschsprachigen Universitäten spezifische Fragen besprochen sowie bevorstehende Anpassungen im Bewerbungsverfahren und die Neugestaltung des Marketings seitens der Zentrale (A. Orbann).
21.10.13International Relations of the Universities in Switzerland (IRUS), Lugano: Die Universität Lausanne stellte das Projekt "Egracons" (= Europaen Grade Conversion System) vor. Zudem wurden an der Sitzung die neue Vorlage für Erasmus-Verträge und die Handhabung der neuen europäischen Mobilitätsdatenbank (Mobility Tool) thematisiert (A. Schacher, C. Hug).
14.11.13EuroScholars Annual General Meeting, Helsinki: Jahresabschluss, Budgetierung und Planung für das Jahr 2014, Massnahmenentscheid zur Erhöhung der Studierendenzahlen, Besprechung des für März 2014 anberaumten Besuchs einer Delegation von Honors Directors von amerikanischen Hochschulen (Y. Inauen, J. Planta).
29.11.13Journée de la coopération universitaire franco-suisse à Berne: Treffen von französischen und schweizerischen Bildungsinstitutionen. Hauptsächliches Thema des gegenseitigen Austauschs durch Präsentationen und in Gesprächsrunden waren Fragen der Internationalisierung und Kooperationsmöglichkeiten (J. Planta).
16.12.13Treffen des nationalen Netzwerks Swiss Universities' International Marketing (SUIM), Zürich: Das Netzwerk SUIM vereint alle Beauftragten für internationales Marketing der Schweizer Universitäten und ETH. Diskutiert wurden der Datentransfer von der Seite uni-programme.ch auf die Seite swissuniversity.ch, Bildungs- und Study Abroad-Messen sowie die Promotionsaktivitäten der Schweizer Aussenstellen (Y. Inauen, J. Planta).

Die wichtigsten Netzwerke und Mitgliedschaften der UZH.

Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit der Abteilung Internationale Beziehungen

14.09.13 “Welcome-Day“: Begrüssungsveranstaltung für alle Incoming-Studierenden (Erasmus, weltweite Abkommen und Bundesstipendien). Wie in den Vorjahren wurden der interkulturelle Workshop "Understanding the Swiss – going beyond stereotypes" von Samuel van den Bergh durchgeführt und das politische System der Schweiz vorgestellt. Es nahmen rund 150 Personen teil.
16.09.13Orientation Event: Informationsanlass für neue Incoming-Studierende mit rund 175 Teilnehmenden.
01./03.10.13 Informationsveranstaltungen zur Studierendenmobilität: An den Veranstaltungen im Irchel (ca. 100 Studierende) und im Hauptgebäude (ca. 300 Studierende) wurde über die bestehenden Austauschprogramme der UZH informiert (Erasmus, weltweite Abkommen, CH-Unimobil).
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09.10.13 Treffen der Erasmus-Fachkoordinator/innen: Im Zentrum der Sitzung der Erasmus-Fachkoordinator/innen standen die Erasmus-Aktivitäten 2012/13 und 2013/14 sowie der aktuelle Stand der Verhandlungen zur kommenden Programmgeneration der Europäischen Bildungsprogramme (Erasmus+).
10.10.-15.11.13 Informationsveranstaltungen zum Studium im Ausland: Mitarbeitende der Abteilung Internationale Beziehungen nahmen an den verschiedenen Informationsveranstaltungen zur Mobilität der Fakultäten und Fächer teil (WWF, RWF, MeF, Politikwissenschaft, Populäre Kulturen, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft).

Mobilität

Europa/Erasmus

Die Universität Zürich unterhält zur Zeit rund 430 Erasmus-Partnerschaften mit 210 Universitäten in ganz Europa. Unter folgendem Link findet sich eine Übersicht über die Partneruniversitäten der einzelnen Fächer sowie Informationen über das Erasmus-Programm.

Teilnehmende im Herbstsemester 2013:
Outgoing: 166 Studierende
Incoming: 135 Studierende 

Teilnahmen an Veranstaltungen und Mitarbeit in Arbeitsgruppen:

05.11.13 Präsentation von SwissCore über die neue Programmgeneration Erasmus+. Es waren Vertreterinnen und Vertreter von ETH, ZHAW, ZHdK und UZH anwesend (J. Planta, A. Schacher, C. Hug).
  Erasmus-Tag, Solothurn: Der Erasmus-Tag stand ganz im Zeichen der neuen Programmgeneration der europäischen Bildungsprogramme Erasmus+. Neben allgemeinen Informationen zum neuen Programm führte Frau Natascha Sander von der Europäischen Kommission die Möglichkeit der Strategischen Partnerschaften aus (Y. Inauen, A. Schacher), C. Hug).
02.12.13Groupe d'accompagnement Erasmus 2 (Grace2), Solothurn: Informationsaustausch in Bezug auf die neue EU-Datenbank Mobility Tool und auf die neue Programmgeneration Erasmus+.
02.12.13Referenzgruppe Erasmus, Solothurn: Die Hochschulen teilen der ch Stiftung ihre Fragen und Bedenken bezüglich des Mobility Tools und der neuen Programmgeneration Erasmus+ mit.

Weltweit

Gesamtuniversitäre Ebene

Studierende aller Fakultäten haben die Möglichkeit, über die gesamtuniversitären Abkommen für ein oder zwei Semester an einer Partneruniversität ausserhalb Europas zu studieren.


Teilnehmende im Herbstsemester 2013:
Outgoing: 26 Studierende
Incoming: 31 Studierende

Fakultäten

Die Abteilung Internationale Beziehungen betreut in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftswissenschafltichen, der Rechtswissenschaftlichen und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät Studierende, die im Rahmen eines Abkommens dieser Fakultäten für ein oder zwei Semester an der UZH bzw. an einer Partneruniversität im Ausland studieren.

Teilnehmende im Herbstsemester 2013:

OutgoingIncoming
WWF22 Studierende 16 Studierende
RWF10 Studierende Studierende

Für die Incoming-Studierenden der übrigen Fakultäten koordiniert die Abteilung Internationale Beziehungen nur die Einschreibung an der UZH.

Teilnehmende aus der Philosophischen Fakultät: 3 Incoming-Studierende

International Student Exchange Program (ISEP)

ISEP ist ein globales Netzwerk von Universitäten, über das Studierende aus diversen Fachbereichen ein Austauschsemester absolvieren können.

Teilnehmende im Herbstsemester 2013:
Outgoing: 5 Studierende
Incoming: 3 Studierende

EuroScholars

EuroScholars ist ein Programm von 11 Universitäten der League of European Research Universities (LERU) für nordamerikanische Bachelor-Studierende, die ein Forschungssemester an einer der beteiligten Universitäten verbringen. Das Programm steht nur exzellenten Studierenden offen.

Juli - Dezember 2013Im Rahmen des EuroScholars-Programms forscht eine Studentin der University of Tennessee an der Medizinischen Fakultät der UZH am Institut für Hirnforschung bei Frau Prof. Dr. I. Mansuy im Bereich MicroRNA.

Bundes-Exzellenzstipendien

Die Schweizerische Eidgenossenschaft gewährt über die Eidgenössische Stipendienkommission für ausländische Studierende (ESKAS) universitäre Forschungsstipendien sowie Kunststipendien für diplomierte, ausländische Forschende aller Fachrichtungen. Informationen und die Kontaktangaben zu den Stipendien für ausländische Studierende der ESKAS finden sich auf der Website des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation.

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Im Studienjahr 2013/14 erhielten 48 Studierende aus 24 Ländern ein Stipendium.


Career Tracking Studie: Die UZH und die ETH haben 2013 gemeinsam eine Career Tracking Studie durchgeführt. Der Fokus der Studie liegt auf der Frage nach der Wirkung verschiedener Stipendienprogramme (mit Schwerpunkt auf den Bundesstipendien) auf den weiteren Verlauf der beruflichen Karriere ehemaliger Stipendiat/innen aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Zwischen Juli und Oktober 2013 erfolgte die Auswertung der Fragebogen sowie die Erhebung qualitativer Daten anhand von Interviews.


Heyning-Roelli Stiftung

Die Heyning-Roelli Stiftung unterstützt begabte, wirtschaftlich schwache Studierende mit finanziellen Beiträgen an Reise- und Aufenthaltskosten im Rahmen eines Studienaufenthalts im Ausland.
6 Incoming-Studierende und 5 Outgoing-Studierende der UZH haben für das akademische Jahr 2013/14 von der Heyning-Roelli Stiftung ein Stipendium zugesprochen bekommen.

Neue Abkommen

Die Abteilung Internationale Beziehungen unterstützt Fakultäten und Institute beim Aufbau neuer Abkommen im Bereich der Mobilität von Dozierenden, Doktorierenden und Studierenden.

JuliTokyo Institute of Technology, Japan: Erneuerung eines bestehenden Memorandum of Understanding und eines Austauschabkommens auf gesamtuniversitärer Ebene, 3 Studienplätze.
University of Oxford, Grossbritannien und McGill University, Montreal, Kanada: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding mit dem Zentrum für Neurowissenschaften Zürich (J.-M. Fritschy, Zentrum für Neurowissenschaften Zürich).
City-University of Hong Kong, China: Unterzeichnung eines Austauschabkommens auf Institutsebene mit dem Anorganisch-chemischen Institut, 3 Studienplätze (S. Seeger, Physikalisch-chemisches Institut).
University of Queensland, Brisbane, Australien: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding und eines Austauschabkommens auf gesamtuniversitärer Ebene.
AugustMurdoch University, Australien: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding mit der Vetsuisse-Fakultät (T. Lutz, Institut für Veterinärphysiologie).
Mahidol University, Bangkok, Thailand: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding und eines Austauschabkommens mit der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät, 2 Studienplätze (J. Siegel, Organisch-chemisches Institut).
Siberian Branch of the Russian Academy of Sciences, Russland: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding mit dem Geographischen Institut (M. Hengartner, Dekan MNF; M. Schaepman, Geographisches Institut).
Pontificia Universidad Catolica del Peru, Lima: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding mit der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät (Ch. Huggel, Geographisches Institut).
September Queensland University of Technology, Brisbane, Australien: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding und eines Austauschabkommens auf Fakultätsebene mit der Vetsuisse-Fakultät, 1 Studienplatz (A. Pospischil, Institut für Veterinärpathologie).
Singapore Clinical Research Institute: Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens mit dem Zentrum für Klinische Forschung (G. Senti, Zentrum für Klinische Forschung/Clinical Trials Center, USZ).
Institute of Chemical Technology Prague, Tschechische Republik: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding mit dem Institut für Chemie (R. Sigel, Anorganisch-chemisches Institut).
OktoberUniversität Konstanz, Deutschland: Unterzeichnung eines Abkommens zur Modulmobilität auf Institutsebene mit dem Historischen Seminar und dem Slavischen Seminar (S. Sasse, Slavisches Seminar; N. Boskova, Historisches Seminar).
NovemberSchool of Governance and Economy of Rabat, Marokko: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding und eines Austauschabkommens auf Institutsebene mit dem Institut für Politikwissenschaft, 2 Studienplätze (F. Gilardi, Institut für Politikwissenschaft).
Kyoto University, Japan: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding auf gesamtuniversitärer Ebene.
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Freie Universität Berlin, Friedrich Schlegel Graduate School of Literary Studies, Deutschland: Verlängerung eines Austausch- und Kooperationsabkommens auf Institutsebene mit dem Deutschen Seminar, Doktoratsprogramm Deutsche und Nordische Philologie, 2 Studienplätze (D. Müller-Nielaba, Deutsches Seminar).
Ankara University, Türkei: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding auf Fakultätsebene mit der Vetsuisse-Fakultät (B. von Rechenberg, Center for Applied Biotechnology and Molecular Medicine).

Nord-Süd-Kooperation

Die Nord-Süd-Kooperation fördert den Wissensaustausch und den interkulturellen Dialog mit wissenschaftlichen Institutionen in Afrika. Es können nachhaltige Projekte in Forschung und Lehre sowie zum Aufbau von institutionellen Kapazitäten unterstützt werden.

Unterstützte Projekte

08.07.-10.07.13 Delegation der UZH an der Makerere University, Uganda: Eine Delegation der Medizinischen Fakultät besuchte die Makerere University, das Infectious Diseases Institute und das Mulago Hospital um laufende Forschungsprojekte und geplante Kooperationen zu diskutieren. Die Delegation wurde begleitet von Yasmine Inauen, Leiterin der Abteilung Internationale Beziehungen (R. Weber und J. Fehr, Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene, USZ; G. Spinas und O. Tschopp, Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung, USZ).
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01.08.-30.09.13 Forschungsaufenthalt an der UZH: Professor Rukooko Byaruhanga, Philosophy Department der Makerere University, Uganda, absolvierte einen zweimonatigen Forschungsaufenthalt am Ethik-Zentrum der UZH im Rahmen seines Forschungsprojektes "Expanding the Scope of Human Rights in Contemporary Uganda: Confronting Ethical Challenges of Identity, Meanings and Implementation". Er ist langjähriger Kooperationspartner des Ethik-Zentrums und jeweils Mitorganisator der Summer Schools in Uganda (P. Schaber, Ethik-Zentrum).
23.-25.09.13Delegation an der UZH: Alex Coutinho, Direktor, und Andrew Kambugu, Head of Research des Infectious Diseases Institute (IDI) der Makerere University, Uganda, besuchten verschiedene Abteilungen der UZH und diskutierten den Stand der seit diesem Frühjahr laufenden Studie SOUTH zwischen der UZH und dem IDI (R. Weber und J. Fehr, Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene, USZ).
25./26.10.13 Konferenz an der UZH: Das jährliche Symposium der Medical Anthropology Switzerland (MAS) fand 2013 am Völkerkundemuseum der UZH zum Thema "Enabling Disability and Processes of Learning" statt. Am Symposium wurde unter anderem von Dozierenden und Studierenden aus Zürich und Uganda das Forschungsprojekt "Disability and Technology" präsentiert. Dieses wird seit 2011 in Zusammenarbeit mit der Makerere University, Uganda, durchgeführt (M. Flitsch und G. Beckmann, Völkerkundemuseum; P. van Eeuwijk, Ethnologisches Seminar).
17.11.-16.12.13 Forschungsaufenthalt an der UZH: Professor Olayemi Akinwumi, Faculty of Arts der Nasarawa State University, Nigeria, absolvierte einen vierwöchigen Forschungsaufenthalt an der UZH in Zusammenhang mit seinem Forschungsprojekt "Sleeping while Fire is on the Roof: The Nigerian State and the Boko Haram Insurgency or Terrorism". Die UZH und die Nasarawa State University haben 2012 ein MoU abgeschlossen. Der Besuch diente auch der Diskussion weiterer Kooperationsmöglichkeiten (P. Finke und P. J. Heiss, Ethnologisches Seminar).

Projekt zum Aufbau neuer Kooperationen mit indischen Institutionen

2012 besuchte der Rektor der UZH verschiedene Institutionen in Indien, um die Möglichkeiten für den Aufbau neuer Kooperationen zu prüfen. Die Abteilung Internationale Beziehungen unterstützt seither Projekte wie beispielsweise "RAISE.rural" (Research Awareness in Student Environment). Das Programm wurde vor eingien Jahren vom Systembiologen Lawrence Rajendran, Assistenzprofessor und Co-Direktor der Abtei­lung für Psychiatrische Forschung der UZH, gegründet. Es soll Studierenden aus ländlichen Gegenden in Indien ermöglichen, an Forschungsprojekten teilzunehmen. Im Rahmen von "RAISE.rural" haben im Juni und Juli 2013 zwei Masterstudierende und zwei Doktorierende aus Indien an der UZH einen Forschungsaufenthalt absolviert.

Doktoratsstufe

Cotutelle de Thèse

Für eine Cotutelle de Thèse sind Doktorierende an zwei Universitäten eingeschrieben, an der UZH und an einer internationalen Partneruniversität. Sie haben dort je eine Betreuungsperson und verbringen mindestens einen Drittel der Doktoratszeit an der Partneruniversität. Aktuell gibt es an der UZH 20 laufende Cotutelle-Kooperationen. Im FS 2013 wurden 3 neue Cotutelle-Verträge abgeschlossen.

Personelles

  • Judith Holzheimer verlässt nach vier Jahren im August 2013 die Abteilung Internationale Beziehungen.